Es sind Bilder, die man als Konsument gar nicht sehen möchte – für Anrainer der Friedmanngasse in Wien-Ottakring gehören sie zum Alltag. Die Rede ist von Fleischlieferungen in der Nähe des Brunnenmarkts.
Am Montag kam es erneut zu einer Lieferung einer größeren Menge von Fleisch. Der Lkw kam mit der Ladung aus Polen – in der Friedmanngasse wurde das Fleisch entladen und vorerst auf der Straße gestapelt, bevor es zur weiteren Verteilung in ein Haus gebracht wurde.
„So etwas Grindiges habe ich noch nie gesehen.“Anrainer spricht über Fleischlieferungen
Anrainer konnten diesmal beobachten, wie ein Rabe sich an dem offen liegenden Fleisch offenbar selbst bediente. "So etwas Grindiges habe ich noch nie gesehen", erzählt ein Augenzeuge im "Heute"-Talk. Es sei nicht das erste Mal, dass er dort so etwas beobachten konnten. "Mir graust es mittlerweile überhaupt essen zu gehen, wenn man das sieht", erzählt er weiter.
"Heute" sprach mit dem Marktamt Wien über die Zustände vor Ort. Man versicherte im Gespräch, entsprechende Kontrolle durchzuführen: "Das Marktamt bewältigt rund 130.000 Kontrollen pro Jahr, in etwa 27.000 Fällen werden Anzeigen erhoben. Wir werden auch diesem Tipp nachgehen, wobei wir die Lieferzone kennen und dort laufend kontrollieren."