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Rachenkrebs durch Oralsex im Vormarsch

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:18

Durch häufigeres Praktizieren von Oralsex wird Rachenkrebs immer häufiger diagnostiziert. Die Erkrankung wird durch ein Virus weitergegeben, Experten sprechen von einer Epidemie.

 

Wie Herbert Riechelmann der Direktor der HNO-Abteilung an der Klinik Innsbruck im Gespräch mit "orf.at" erzählte, sei der Vormarsch der Infektionen besorgniserregend.  Er ging sogar so weit von einer "Epidemie" zu sprechen. In Österreich sind 2.500 Menschen davon betroffen, die Krankheit ist lebensbedrohlich.

Ausgelöst werde Rachenkrebs , welche auch der Auslöser für Gebärmutterhalskrebs sind. Besonders durch ein geändertes Sexualverhalten, der Experte nennt Oralsex, könne das Virus übertragen werden. 

Die Alarmsignale bei einer Erkrankung sind Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Schlucken, Heiserkeit länger als drei Wochen, eine schmerzlose Schwellung im Halsbereich oder Blut im Speichel. Eine Impfung könnte die HPV-Impfung (alle Infos zum HPV-Virus ) sein, so Riechelmann.

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