Er ist Österreichs derzeit größtes Aushängeschild im Radsport und sorgte mit Platz zwei beim Giro d'Italia zuletzt für eine Sensation. Jetzt verrät Felix Gall im Ö3-Gespräch bei "Walek wandert" eine ganz private Geschichte – und wie ausgerechnet ein Netflix-Auftritt ihn mit seiner Freundin Maya zusammenbrachte.
"Ihr Papa ist ein großer Rad-Fan. Und meine Freundin hat sich beim Rollerskaten die Hand gebrochen und hat Schmerzen gehabt und gejammert. Dann hat ihr Papa gesagt: 'Jetzt setz dich mal hin und schau mit mir die Tour-de-France-Dokumentationen auf Netflix. Dann siehst du einmal, was richtige Stürze sind'", schilderte Gall im Gespräch mit Tom Walek an der Salzach.
"Und dann habe ich meinen kurzen Auftritt gehabt, da hat sie mich gesehen. Ich habe wohl einen guten Eindruck hinterlassen – sie hat mich kontaktiert auf Instagram", lachte der heimische Radstar.
Vor rund zwei Jahren funkte es schließlich zwischen den beiden. Kurz darauf zog Maya aus den USA nach Österreich. Für den 28-Jährigen ist die Beziehung ein wichtiger Rückhalt – gerade im stressigen Alltag eines Profisportlers.
Im Gespräch blickte der Österreicher auch auf seinen sportlichen Werdegang zurück. Dass er einmal zu den besten Radprofis der Welt gehören würde, sei keineswegs geplant gewesen. "Das war kein Kindheitstraum wie vielleicht bei manch anderen Kollegen. Ich habe alle möglichen Sportarten ausprobiert als Kind", offenbarte Gall.
"Zum Beispiel Tennis, dann habe ich so mit 14, 15 Jahren den Triathlon für mich entdeckt und hab dann mit 16 zirka auf den Radsport umgeschwenkt. Aber jetzt auch nicht wirklich mit dem Ziel, Profi zu werden", gestand der 28-Jährige.