Sturz bei Vuelta

Rad-Superstar Pogacar verkündet bittere Entscheidung

Schlüsselbein gebrochen, Halswirbel verletzt, Gehirnerschütterung – der schwere Vuelta-Sturz hat für Tadej Pogacar jetzt endgültig Konsequenzen.
Sport Heute
05.09.2026, 14:50
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Die Bilder seines schweren Sturzes bei der Vuelta ließen bereits Schlimmes befürchten. Eine Woche später ist klar: Tadej Pogacar wird in diesem Jahr kein Rennen mehr bestreiten. Der 27-Jährige beendet seine Saison vorzeitig.

Der Slowene war auf der achten Etappe der Spanien-Rundfahrt schwer zu Fall gekommen. Die Diagnose hatte es in sich: ein komplizierter Schlüsselbeinbruch, ein glatter Halswirbelbruch und eine Gehirnerschütterung.

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Die Schulterverletzung musste Anfang der Woche operiert werden. Eine Rückkehr auf das Rad noch in dieser Saison ist damit kein Thema mehr.

WM-Traum ist geplatzt

Besonders bitter: Pogacar muss damit auch seinen Start bei der Weltmeisterschaft Ende des Monats in Kanada absagen. Dort wollte der fünffache Tour-de-France-Sieger seinen WM-Titel verteidigen.

Der Sturz beendete eine bis dahin überragende Saison abrupt. Pogacar hatte erneut die Tour de France gewonnen und zahlreiche weitere Erfolge gefeiert. Auch bei der Vuelta lag er zum Zeitpunkt seines Unfalls souverän an der Spitze der Gesamtwertung.

Vertrag bis 2032

Während für Pogacar sportlich vorerst Schluss ist, stellte UAE Emirates gleichzeitig die Weichen für die gemeinsame Zukunft.

Am Samstag verkündete der Rennstall die langfristige Vertragsverlängerung mit seinem Superstar. Pogacar unterschreibt bis Ende 2032 und bindet sich damit für weitere sechs Jahre an UAE.

Seit seinem Einstieg in den Profiradsport 2019 fährt der Slowene bereits für das Team aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.

"Von Anfang an hat sich dieses Team für mich wie ein Zuhause angefühlt. Wir sind im Laufe der Jahre zusammen gewachsen und haben unglaubliche Momente geteilt, daher freue ich mich sehr, meinen Vertrag bis 2032 zu verlängern."

Pogacar hat trotz seiner zahlreichen Erfolge noch lange nicht genug. "Es gibt noch vieles, das ich in diesem Sport erreichen möchte, und ich glaube, dass dies der richtige Ort dafür ist. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das das Team in mich gesetzt hat, und aufgeregt darüber, was wir gemeinsam weiter aufbauen können", so der Slowene.

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