Krise bei Neo-Österreicherin?

"Scheiße einstecken": Potapova über Streit mit Freund

Anastasia Potapova spricht offen über die Zusammenarbeit mit Freund Tallon Griekspoor. Nach einem hitzigen Wortgefecht hagelte es Kritik.
Sport Heute
04.09.2026, 20:34
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Anastasia Potapova hat sich am Rande der US Open zu ihrer Beziehung mit Tennis-Ass Tallon Griekspoor geäußert. Der 30-Jährige fungiert häufig als "zweiter Trainer" der Neo-Österreicherin. In Madrid war es dabei zu einem hitzigen Wortgefecht zwischen dem Tennis-Traumpaar gekommen. "Wir haben dafür viel Scheiße einstecken müssen", erklärt Potapova jetzt und stellt ihre Sicht der Dinge klar.

Seit ihrer durchaus überraschenden Trennung von Trainer Henner Nehles ist Potapova weiterhin ohne festen Coach. Seit Wimbledon probiert die 25-Jährige mehrere Optionen aus – wird dabei aber auch immer von ihrem Partner Griekspoor unterstützt.

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Während Potapova bereits in der dritten Runde des Turniers in New York steht und am Samstag auf die US-Amerikanerin Amanda Anisimova trifft, ist der Niederländer bereits zum Auftakt an Lokalmatador Ben Shelton gescheitert. Seither agiert er wieder als "zweiter Coach" seiner Partnerin.

"Wenn es gut läuft, ist er der Freund, und wenn es schlecht läuft, ist er der zweite Trainer. Wir haben da einen guten Mittelweg gefunden. Er hat einen sehr guten Blick für alles. Er überblickt perfekt das Geschehen von außen", zeigt sich die Nummer 25 der Frauen-Tennisweltrangliste gegenüber "Bild" begeistert.

Ganz reibungslos läuft es aber auch zwischen den beiden Profis nicht immer ab. Zuletzt war beim Turnier in Madrid über die Außenmikrofone zu hören, wie Griekspoor einen Fehler der Österreicherin bemängelte und sich daraus ein kurzes, hitziges Wortgefecht entwickelte. Eine Szene, über die danach auch heftig debattiert wurde. "Wir haben dafür viel Scheiße einstecken müssen. Sorry für meine Ausdrucksweise, aber so war es nun mal", so Potapova.

Dabei sei die Situation nicht so drastisch gewesen, wie sie von vielen dargestellt wurde. "Als Sportlerin, speziell als Frau im Sport, neigt man auf dem Platz manchmal dazu, zu emotional zu reagieren. Und wenn man dann niemanden hat, der einen quasi wachrüttelt und wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt, ist es schwer", erklärt die 25-Jährige ihre Sicht auf die Situation.

Was sie damit genau meint? "Man gerät in diesen Modus, in dem man nichts mehr sieht oder hört, einfach nur noch agiert. Und dann läuft es nicht nach Plan, wie in Madrid. In diesem Moment war er wirklich hart zu mir, aber das war absolut nötig. Danach habe ich das Match noch gewonnen. Und genau darauf kommt es an."

Für Kritik an Griekspoor hat die gebürtige Russin deshalb kein Verständnis: "Manche Leute meinten, es sei zu grob gewesen, aber mir ist das egal, ob er mir harte Dinge an den Kopf wirft, solange sie Wirkung zeigen, der Wahrheit entsprechen und ich am Ende gewinne. Das ist mir völlig gleichgültig. Ich bin einfach nur dankbar, dass er mich in diesem Moment wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und mir den Blick für das große Ganze des Matches geöffnet hat, anstatt mich im Tunnelblick gefangen zu lassen."

{title && {title} } red, {title && {title} } 04.09.2026, 20:34
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