Das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat eine offizielle Sicherheitsmitteilung veröffentlicht: Insgesamt 2.712 Mercedes-Fahrzeuge müssen wegen mangelhafter Radverschraubungen in die Werkstatt.
Der Grund für die Maßnahme: Radschrauben wurden möglicherweise nicht mit dem vorgeschriebenen Drehmoment fixiert. Die Aktion wird unter der KBA-Referenznummer 16265R geführt.
Wie chip.de unter Berufung auf das Fachportal Autohaus berichtet, sind Fahrzeuge aus einem Produktionszeitraum zwischen November 2022 und Dezember 2025 betroffen.
Die Liste der betroffenen Fahrzeuge umfasst zahlreiche Baureihen, darunter Modelle der A-, C-, E- und S-Klasse sowie verschiedene AMG-Varianten und EQ-Modelle. Besonders bei der schweren S-Klasse ist die korrekte Radbefestigung essenziell für die Sicherheit.
Bisher sind keine Fälle bekannt, in denen es aufgrund der fehlerhaften Verschraubung zu Sach- oder Personenschäden gekommen ist.
Kunden können über die Mercedes me App oder die Webseite prüfen, ob ihr Fahrzeug von dieser Maßnahme betroffen ist. In autorisierten Werkstätten werden die Radbefestigungen überprüft und bei Bedarf fachgerecht nachgezogen.
Nach Angaben des Herstellers nimmt dieser Prozess in der Werkstatt bis zu 90 Minuten in Anspruch. Es sind ausschließlich in Deutschland zugelassene Fahrzeuge betroffen.