Die Raiffeisen Bank International (RBI) und der Versicherungskonzern UNIQA trennen sich von ihrer russischen Versicherungstochter Raiffeisen Life, das gaben die beiden Unternehmen am Donnerstag bekannt. Wie es in einer entsprechenden Mitteilung heißt, sei mit der russischen Versicherungsgesellschaft Renaissance Life eine Übereinkunft über den Verkauf des gemeinsamen Joint Ventures getroffen worden.
Offiziell durch ist das Geschäft noch nicht, denn noch steht der Deal unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen. Nichts bekannt ist zudem über den Kaufpreis, über den Stillschweigen vereinbart wurde. Die UNIQA vollzieht damit einen vollständigen Rückzug aus Russland. Das Versicherungsunternehmen hält an der Raiffeisen Life 75 Prozent der Anteile, die RBI 25 Prozent.