Rangnick lobt sich selbst für den Salzburger Erfolg

Ralf Rangnick ist für Salzburger Fans eine Reizfigur. Seine Aussagen vor dem Dosen-Duell rufen bei den heimischen Bullen Wut hervor.

Ralf Rangnick kehrt nach Salzburg zurück – als Trainer von RB Leipzig. Am Donnerstag kommt es zum brisanten Stallduell (18:55 Uhr, "Heute" tickert live). Die beiden Bullen-Filialen treffen in der Gruppenphase der Europa League aufeinander.

Der "kleine Bruder" Salzburg empfängt die Deutschen als Tabellenführer. Leipzig steht also unter Zugzwang. Die Österreicher gehen dementsprechend mit breiter Brust ins Spiel. Verkehrte Welt, schließlich dient Red Bull Salzburg schon seit einigen Jahren de facto als Farmteam für die Leipziger.

Rangnick ist für Teile des Salzburg-Anhangs daher – übertrieben ausgedrückt – das verkörperte Böse, das dem Klub regelmäßig die talentiertesten Spieler wegschnappt.

Dementsprechend schlecht kamen Rangnicks Worte auf der Pressekonferenz vor dem "El Dosico" an:

"Ich sage einmal in aller Bescheidenheit, dass, wenn ich damals - 2012 - dieses Angebot abgelehnt hätte, dann halte ich es für relativ unwahrscheinlich, dass wir hier jetzt alle in dieser Konstellation im Raum sitzen würden. Was ich Ihnen aber sicher sagen kann, dass Christoph Freund nicht Sportdirektor hier wäre seit 2015, wenn ich hier nicht angefangen hätte, und auch nicht, dass Marco Rose hier jetzt Cheftrainer wäre. Beides wäre zu 100 Prozent nicht der Fall."

Rangnick verwendete das Wort Bescheidenheit, klopfte sich aber vor allen Dingen selbst auf die Schulter. Salzburgs Erfolge der jüngeren Vergangenheit wären ohne ihn nicht möglich gewesen, kann man seine Aussage sinngemäß interpretieren.

(Heute Sport)

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