In 82 Tagen bestreitet das ÖFB-Team in Santa Clara gegen Jordanien das erste WM-Match seit 26 Jahren. Vier Testspiele bleiben Ralf Rangnick, um die Mannschaft vorzubereiten. Den Auftakt macht heute (18 Uhr) ein Duell mit dem Weltranglisten-72. Ghana im Ernst-Happel-Stadion.
"Wir wollen unsere Automatismen verbessern und weiter einschleifen – und natürlich gewinnen", sagt Rangnick. "Denn für Siege gibt es keinen Ersatz. Wir wollen unser Selbstvertrauen ausbauen."
Zweites Ziel: Kandidaten für den WM-Kader casten. Bis zu elf Wechsel sind erlaubt. "Das gibt mir die Möglichkeit, vielen bis allen Spielern die Chance zu geben, sich zu zeigen."
Fix: Die "Neo-Österreicher" Paul Wanner und Carney Chukwuemeka feiern ihr Debüt. Ob sie in der Startformation stehen, lässt der Teamchef offen. "Wir werden mit der bestmöglichen Elf beginnen." Beide haben Rangnick im Camp in Marbella (Sp) überzeugt. "Sie haben das bestätigt, was wir uns von ihnen versprechen – auch für die Zukunft."
Keine Option sind David Alaba, Maximilian Wöber und Xaver Schlager – das Trio ist nicht matchfit. Zudem klagte der eine oder andere Kicker während des Rückflugs über Wehwehchen.
Über Ghana, wie Österreich WM-Starter, sagt Rangnick: "Eine spielstarke Mannschaft, die über eine gewisse Körperlichkeit, Athletik und Dynamik verfügt. Deswegen ist es ein wunderbarer Test für uns, in dem wir sowohl physisch als auch taktisch-technisch unsere Stärken auf den Platz bringen müssen, um zu gewinnen."