Rapid Wien hat vor 21.800 Fans einen 3:2-Auftaktsieg gegen den KRC Genk gefeiert. Die Belgier gingen in der ersten Hälfte in Führung, zehn starke Minuten nach der Pause reichten den Hütteldorfern aber um die Partie zu drehen. Schwab, Joelinton und ein Eigentor bescherten den Grün-Weißen drei Punkte. Ein Elfer in der letzten Minute zum 3:2 war zu wenig für Genk.
hat vor 21.800 Fans einen 3:2-Auftaktsieg gegen den KRC Genk gefeiert. Die Belgier gingen in der ersten Hälfte in Führung, zehn starke Minuten nach der Pause reichten den Hütteldorfern aber um die Partie zu drehen. Schwab, Joelinton und ein Eigentor bescherten den Grün-Weißen drei Punkte. Ein Elfer in der letzten Minute zum 3:2 war zu wenig für Genk.
Rapid-Trainer Mike Büskens blieb seiner Linie treu und verzichtete auf große Änderungen. Im Tor startete wieder Richard Strebinger, Stefan Schwab führte die Grün-Weißen als Kapitän an. Der eigentliche Kapitän Steffen Hofmann nahm auf der Bank Platz.
Die Hütteldorfer starteten sehr nervös. Viele Fehlpässe dominierten die ersten Minuten. Genk versuchte die etwas verunsicherten Rapidler mit schnellen Vorstößen zu überraschen, doch auch die gelangen in der Anfangsphase nicht wirklich.
Starker Strebinger bei Traumtor chancenlos
Rapid versuchte es in der Folge über die Flanken und wurde dabei erstmals durch Joelinton und Schaub gefährlich, nach einer Viertelstunde hatten die Hütteldorfer bei einem abgefälschten Genk-Schuss ein wenig Glück. Nach 22 Minuten war es nich enger, als Strebinger im 1:1-Duell gegen Kapitän Buffel in höchster Not retten konnte.
Praktisch im Gegenzug hätte Rapid durch Schaub in Führung gehen können, sein Flugkopfball landete aber deutlich über dem Tor von Bizot. In der 29. Minute führte ein Ballverlust von Schößwendter im Mittelfeld zum Gegentreffer. Bailey nahm sich ein Herz und traf genau zum 0:1 ins Kreuzeck.
Zehn furiose Minuten zum Sieg
Kurz nach Wiederanpfiff hatte Joelinton gleich den Ausgleich auf dem Fuß, er spitzelte den Ball im Fünfer aber nur zu Goalie Bizot zurück. In der 50. Minute durften die Rapid-Fans aber jubeln. Schaub bediente den Kapitän mustergültig an der Strafraumgrenze, der mit einem satten Schuss zum 1:1 einnetzte.
Der Treffer weckte die Grüne Hölle so richtig auf und jeder Ballgewinn wurde lautstark bejubelt. Das stachelte die Hausherren natürlich immer weiter an. In der 59. Minute schlug di ganz große Stunde von Joelinton, der die gesamte Genk-Abwehr mit einem grandiosen Solo stehen ließ und unter tosendem Jubel zum 2:1 traf.
Kurioses Eigentor und später Elfer
Nur eine Minute später stand es plötzlich 3:1 für Rapid, Goalie Bizot rasierte über einen Rückpass von Colley und der Ball kullerte ins Tor. Traustason hatte sehr gut nachgesetzt und so das Tor erst ermöglicht. Mit Kapitän Steffen Hofmann kam dann Ruhe und Routine ins Rapid-Spiel, Genk wirkte ein wenig ratlos.
Rapid kontrollierte das Geschehen auf dem Feld und ließ nicht mehr wirklich viel zu. Genk kam zwar in der 90. Minute durch einen Elfmeter noch zum 3:2 – abermals war der Torschütze Bailey. Es blieb dann aber bei einem 3:2-Auftaktsieg für Rapid in der Europa League-Gruppenphase.
Der Live-Ticker zum Nachlesen auf Seite 2: