Die Hütteldorfer hatten vor dem Duell in der zweiten Qualifikationsrunde zur "Königsklasse" nichts dem Zufall überlassen, reisten am Dienstag per Flugzeug in die tschechische Hauptstadt, verteidigen dort am Mittwochabend einen 2:1-Erfolg aus dem Heimspiel.
Dass die Hütteldorfer für die 337 Straßenkilometer vom Allianz Stadion zur Generali Arena - der Heimstätte der Tschechen - nicht den Bus nahmen, passte allerdings nicht jedem.
Denn während die Fußballer im Flieger saßen, fuhr der Rapid-Bus trotzdem in die tschechische Hauptstadt, um die Hütteldorfer vom Flughafen abzuholen, später ins Hotel und zum Abschlusstraining ins Stadion zu chauffieren.
"Scheiß auf die Umwelt", hatte einer daraufhin an den österreichischen Rekordmeister gerichtet auf Twitter geschrieben. "Der Bus muss fürchterliche Sitze haben, wenn man die Strecke nicht darin schafft", schrieb ein anderer.
Darüber hinaus waren die Hütteldorfer mit einem Charter von Croatian Airlines geflogen - die Maschine war also bereits leer nach Wien-Schwechat gekommen, mit der Rapid-Delegation daraufhin äußerst spärlich besetzt gewesen.