Dieses Wochenende erwartet der ÖAMTC erneut sehr starken Reiseverkehr auf Österreichs Nord-Süd-Verbindungen. Es wird mit einer zweiten starken Urlauberwelle aus Bayern und Baden-Württemberg in Richtung Süden gerechnet.
Wegen des Ferienendes in Teilen Deutschlands und in Dänemark wird gleichzeitig der Rückreiseverkehr deutlich zunehmen. Aller Voraussicht nach besonders überlastet: die klassischen Transitrouten durch Salzburg, Tirol, Kärnten und die Steiermark.
Angesichts des hohen Verkehrsaufkommens im Sommer appelliert OÖ-Verkehrslandesrat Günther Steinkellner (FPÖ), sich an eine einfache, aber entscheidende Maßnahme zu halten: die rechtzeitige Bildung einer Rettungsgasse.
Damit kein Fehler passiert
Um die Gasse korrekt zu bilden, fahren die Fahrzeuge bei zwei Streifen die Fahrzeuge auf der linken Spur möglichst weit nach links, alle übrigen nach rechts.
Bei drei oder mehr Fahrstreifen entsteht die Rettungsgasse immer zwischen der äußersten linken Spur und den übrigen Streifen.
Ebenso wichtig ist es, die Gasse durchgehend freizuhalten. Sie darf weder zum Vorfahren noch zum Wenden oder Anhalten genutzt werden.
"Wo der Verkehr ins Stocken gerät, zählt jede Minute. Einsatzkräfte müssen Unfallstellen oder medizinische Notfälle möglichst rasch erreichen können", betont der Politiker. Eine korrekt gebildete Gasse schaffe dafür die notwendige Durchfahrt und könne im Ernstfall entscheidend sein.
Wichtig: Der freie Raum müsse bereits geschaffen werden, sobald sich ein Stau oder zähfließender Verkehr abzeichnet – nicht erst dann, wenn Blaulichtfahrzeuge sichtbar werden.
"Gerade während der Hauptreisezeit sind gegenseitige Rücksichtnahme und verantwortungsbewusstes Verhalten besonders wichtig", betont Steinkellner. Wer sich konsequent an die Maßnahme halte, leiste einen wesentlichen Beitrag dazu, "dass Einsatzkräfte rasch helfen können".