Viel zu schnell unterwegs waren in der Nacht auf Samstag zwei Pkw-Lenker auf der Brigittenauer Lände in Wien-Leopoldstadt. Im Zuge einer Schwerpunktaktion zur Geschwindigkeitsüberwachung stellte die Wiener Polizei gleich zwei massive Überschreitungen fest.
Die Kontrollen fanden gegen 4 Uhr Früh im Bereich einer Baustelle in Fahrtrichtung Nordbrücke statt. Dort gilt derzeit ein Tempolimit von 30 km/h. Ein Lenker wurde jedoch mit 79 km/h gemessen – mehr als doppelt so schnell wie erlaubt.
Nur kurze Zeit später blitzte das mobile Radarmessfahrzeug einen weiteren Autofahrer mit unglaublichen 101 km/h. Damit war der Mann um 71 km/h schneller unterwegs als erlaubt.
Für beide Lenker könnte die nächtliche Spritztour nun ernste Folgen haben. Ihnen droht der Entzug des Führerscheins. Für den mit 101 km/h gemessenen Fahrer könnte es noch härter kommen: Ihm droht zusätzlich die vorläufige Beschlagnahme seines Fahrzeugs.
Nicht angepasste Geschwindigkeit zählt weiterhin zu den häufigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle. Deshalb führt die Wiener Polizei regelmäßig Schwerpunktaktionen durch, um Raser aus dem Verkehr zu ziehen und die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen.