Mehrere Länder betroffen

Rattengift in HiPP-Gläsern – der Konzern wird erpresst!

Der Rückruf der HiPP-Babynahrung wird immer irrer: Ermittlungen zufolge wird der Konzern erpresst, in den Gläsern ist Rattengift.
Newsdesk Heute
18.04.2026, 19:36
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Der HiPP-Rückruf bei Spar schlug hohe Wellen: In einem Produkt soll ein gefährlicher Stoff eingebracht worden sein, der Konsum wäre für Kleinkinder und vulnerable Personen lebensgefährlich. Jetzt hat das Gesundheitsministerium ein Update veröffentlicht.

Im Rahmen von Ermittlungen der Kriminalpolizei besteht der Verdacht, dass einzelne Gläser des Produktes HiPP Gemüsegläschen "Karotte mit Kartoffel 190 Gramm" mit Rattengift versetzt wurden!

Erpressungsversuch

Wie die AGES auf ihrer Website schreibt, handelt es sich um einen mutmaßlichen Erpressungsversuch. Betroffen sind nach derzeitigem Stand eine SPAR-Filiale in Eisenstadt, sowie zwei Tesco-Filialen in Tschechien. Die manipulierten Gläschen wurden mit weißem Aufkleber und rotem Kreis gekennzeichnet.

So gefährlich ist Rattengift

Rattengifte enthalten unterschiedliche Wirkstoffe mit entsprechend unterschiedlichen gesundheitlichen Auswirkungen. Der am häufigsten verwendete Wirkstoff ist Bromadiolon, ein sogenannter Vitamin-K-Antagonist. Dieser hemmt die Wirkung von Vitamin K, das für die Blutgerinnung erforderlich ist. Infolgedessen kann es zu einer verminderten Gerinnungsfähigkeit des Blutes kommen.

Mögliche Folgen davon sind unter anderem Blutungen (Zahnfleischbluten, Nasenbluten, blauen Flecken, Blut im Stuhl). Achtung: Die Symptome treten verzögert erst zwei bis fünf Tage nach der Aufnahme ein.

Bei auftretenden Blutungen, extreme Schwäche oder Blässe sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen und auch informieren, dass das Kind die betroffene Babykost erhalten hat. Bei entsprechender ärztlicher Behandlung, insbesondere durch die Gabe von Vitamin K, ist die Vergiftung gut behandelbar.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 18.04.2026, 19:47, 18.04.2026, 19:36
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