200 Anzeigen, 62 Wegweisungen

Raub, Widerstand – 17 Festnahmen am Donauinselfest

Nach drei Festivaltagen steht die Bilanz fest: Das Donauinselfest verlief laut Exekutive friedlich. Ohne Einsätze ging es jedoch nicht über die Bühne.
Wien Heute
06.07.2026, 14:59
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Das Donauinselfest 2026 ist Geschichte, jetzt hat die Wiener Polizei Bilanz gezogen. Ihr Fazit: Europas größtes Freiluftfestival verlief friedlich und sicher. Mehrere hundert Polizisten waren an den drei Veranstaltungstagen im Einsatz.

Keine größeren Zwischenfälle

Schon im Vorfeld wurden umfangreiche Sicherheits- und Präventionsmaßnahmen vorbereitet, wir berichteten. Während des Wochenendes setzte die Exekutive auf eine starke Präsenz, gab Informationen an Besucher weiter und suchte immer wieder das direkte Gespräch. Unterstützt wurden die Beamten dabei auch von moderner Technik.

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Trotz des großen Besucherandrangs blieb die Lage laut Polizei das gesamte Wochenende über ruhig. Größere Zwischenfälle habe es nicht gegeben oder sie seien frühzeitig erkannt und rasch bewältigt worden.

Insgesamt 200 Anzeigen

Ganz ohne Einsätze ging das Festival aber nicht über die Bühne: Insgesamt nahm die Polizei 17 Personen fest. Sechs Festnahmen erfolgten unter anderem wegen Raubes und Widerstands gegen die Staatsgewalt. Fünf weitere Personen wurden nach dem Verwaltungsstrafgesetz und sechs nach dem Fremdenpolizeigesetz festgenommen. Insgesamt stellte die Polizei 200 Anzeigen aus. Dazu kamen 62 Wegweisungen nach dem Wiener Veranstaltungsgesetz.

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