Naturgemäß ging es im Konsumentenschutzausschuss am Donnerstag um das große Thema Teuerung. Der zuständige Minister Johannes Rauch rechnete in der Aktuellen Aussprache mit weiteren Entlastungspaketen zur Abfederung der Preisanstiege, da vor allem die Menschen an unteren Ende der Einkommensskala massiv betroffen seien.
Konsument:innenschutz sei kein Randthema, so Rauch laut Parlamentskorrespondenz, er werde sich darum ausreichend kümmern. Die Teuerung wird für Konsumenten wohl noch etwas länger im Mittelpunkt stehen, da vor allem die Menschen am unteren Ende der Einkommensskala massiv betroffen seien.
Die Preissteigerungen seien jedoch nicht allein auf die Inflation und Lieferkettenprobleme zurückzuführen, "weshalb wir da genau hinschauen müssen", so der Minister. "Es wird daher weitere Unterstützungspakete geben müssen", da die mit vier Milliarden Euro auf den Weg gebrachte Summe nicht ausreichen werde.
Weitere wichtige Punkte für den Ressortchef sind zudem eine ausreichende und langfristige Finanzierung des Vereins für Konsumenteninformation, Maßnahmen im Bereich der Schuldnerberatung sowie Regulierungsschritte im Bereich der Digitalisierung und des Onlinehandels. Ebenfalls Handlungsbedarf sah Rauch beim "Greenwashing" durch diverse Label im Nachhaltigkeitsbereich.