Raumstation in Wien gelandet

Für den ersten österreichischen Sci-Fi-Film "Rubikon" wurde in Simmering eine ganze Raumstation gebaut. Motto: Wien kann großes Weltraumkino

Luftschleusen, eine Kommandozentrale, Algen zur Nahrungsversorgung  – die Weltraumstation "Rubikon" des gleichnamigen Films spielt alle Stückerln. In wochenlanger Arbeit baute Johannes Mücke, der schon für Roland Emmerich Weltuntergangsdramen ausstattete, und "Aufgemöbelt" ein voll funktionsfähiges Spaceship. 

Produziert wird der Streifen von der Samsara Filmproduktion (Loredana Rehekampff & Andreas Schmied), die rund drei Millionen an Budget zur Verfügung hatten.

Hollywood in Simmering

Dort erleben die internationalen Hauptdarsteller Mark Ivanir (Schindlers Liste, Away), Julia Franz Richter (Taucher) und George Blagden (Vikings, Black Mirror) ein packendes Abenteuer, bei dem es ums eigene Überleben und das der Menschheit geht. Buch und Regie verantwortet Magdalena Lauritsch, die mit dem ersten Science Fiction-Movie aus Österreich Filmgeschichte schreiben will. Denn solche Streifen kennt man höchstens aus Hollywood – in der Fabrikshalle in Wien-Simmering muss man hingegen mit einem Bruchteil des Budgets auskommen. Aber das Filmteam will wohl eindeutig beweisen: Wien kann auch großes Weltraum-Kino.

Schwerelos ins Kino

Darum können die Zuschauer Spacewalks, unglaubliche Spezialeffekte, große Kinobilder (Kamera: Xiaosu Han und Andreas Thalhammer) und eine faszinierende Geschichte erwarten. Gedreht wurde von Anfang November bis zum letzten Wochenende. "Rubikon" kommt voraussichtlich Ende nächsten Jahres in die Kinos. 

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