Razzia bei deutschem Flirt-Portal Lovoo

Landeskriminalamt und Polizei haben die Geschäftsräume des deutschen Flirtportals "Lovoo" in Dresden mit Maschinenpistolen und Rammbock gestürmt. Zahlreiche Unterlagen wurden beschlagnahmt, die Geschäftsführer sollen festgenommen worden sein. Gegen das Portal gibt es bereits seit längerem Betrugsvorwürfe.

Landeskriminalamt und Polizei haben die Geschäftsräume  in Dresden mit Maschinenpistolen und Rammbock gestürmt. Zahlreiche Unterlagen wurden beschlagnahmt, die Geschäftsführer sollen festgenommen worden sein. Gegen das Portal gibt es bereits seit längerem Betrugsvorwürfe.

Bereits im vergangenen Jahr waren Betrugsvorwürfe gegen das Flirtportal aufgekommen. Ein anonymer Informant hatte dem deutschen Magazin "c't" Datensätze zugespielt, die einen mutmaßlichen Betrug mit weiblichen Fake-Profilen beweisen sollen.

Die Geschäftsführung hatte die Vorwürfe damals noch dementiert. Nun sollen die Firmengründer und Geschäftsführer in Untersuchungshaft sein, wie mehrere deutsche Medien berichten. Der Vorwurf: Durch großangelegten Betrug mit weiblichen Fake-Profilen sollen männliche Nutzer getäuscht und zu kostenpflichtigen Accounts überredet worden sein. Durch diese Praxis soll das Unternehmen rund eine Million Euro ergaunert haben.

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