Die "Königlichen" holten den englischen Teamspieler im Sommer für 103 Millionen Euro. Beim Klub von ÖFB-Star David Alaba soll der erst 20-Jährige die Fäden im Mittelfeld ziehen. Doch mit der Staatsbürgerschaft Bellinghams hat es ein kleines Problem gegeben.
Der 20-Jährige hat natürlich einen britischen Pass, beantragt nun aber auch die irische Staatsbürgerschaft, wie mehrere spanische Medien übereinstimmend berichteten. Dies ist möglich, weil Bellinghams Großmutter väterlicherseits Irin war.
Seit dem Brexit im Jänner 2020 ist Großbritannien nicht mehr Teil der Europäischen Union. Damit haben auch englische Fußballer das Recht verloren, in der EU ohne Visum zu arbeiten. In Spanien gibt es darüber hinaus eine Beschränkung der Plätze für Nicht-EU-Ausländer. Zwar dürfen bis zu fünf Nicht-EU-Ausländer im Kader stehen, aber maximal drei in den Spieltagskader berufen werden. Durch die Annahme der irischen Staatsbürgerschaft nimmt Bellingham keinen dieser Plätze ein. Gleichzeitig wird der 20-Jährige aber auch die britische Staatsbürgerschaft behalten. Er hat bereits 24 Partien für das englische Nationalteam absolviert und darf deshalb auch nicht mehr für Irland auflaufen.
Mit Talent Arda Güler aus der Türkei, dem Brasilianer Reinier und Keeper Andriy Lunin stehen bereits drei Nicht-EU-Ausländer bei den "Königlichen" unter Vertrag. Die Brasilianer Vinicius Junior, Rodrygo und Eder Militao haben bereits die spanische Staatsbürgerschaft angenommen.