Real-Star verteidigt 115-Millionen-Deal von Alaba

David Alaba küsst das Real-Wappen.
David Alaba küsst das Real-Wappen.Twitter
David Alaba gab in Klagenfurt sein Debüt für Real Madrid. Er wird der neue Abwehrchef. Ein prominenter Teamkollege verteidigt den Mega-Deal. 

David Alaba gab am Sonntag beim 0:0 gegen den AC Milan sein Debüt für Real Madrid. Im neuen Auswärtsdress lief der 29-Jährige vor 30.000 Fans in Klagenfurt erstmals für die "Königlichen" auf. Er spielte 45 Minuten als Innenverteidiger neben Nacho Fernandez, ehe er für Eder Militao ausgewechselt wurde.

Ancelotti plant mit Alaba als Abwehrchef

Real-Trainer Carlo Ancelotti sieht den Österreicher als neuen Abwehrchef beim "Weißen Ballett". Alaba bestätigte das nach dem hochkarätigen Test: "Davon gehe ich aus. Ich habe als Innenverteidiger trainiert." Er beteuerte aber auch: "Ich werde alles tun, was von mir verlangt wird. Der Trainer weiß, dass ich mehrere Positionen spielen kann. Ich werde noch ein paar Tage oder Wochen brauchen, bis ich mich zu 100 Prozent eingefügt habe."

Nach einer Corona-Erkrankung stieg Alaba erst vergangenen Dienstag in das Mannschaftstraining ein. Der Liga-Start in Spanien steigt bereits nächsten Samstag gegen Alaves.

Den Alaba-Transfer ließ sich Real bekanntlich viel kosten. Die Madrilenen zahlten zwar keine Ablöse an Bayern, bis 2026 soll David aber 115 Millionen € verdienen, zudem kassierte der Wiener ein Handgeld von 17,7 Millionen Euro.

Der derzeit verletzte Mittelfeld-Lenker Toni Kroos verteidigt den Mega-Deal. "Wir haben unser Innenverteidiger-Duo der letzten acht Jahre verloren. Allein Ramos hat über 600 Spiele für Real gemacht, mehr als 100 Tore erzielt, hat 22 Titel geholt. Entsprechend haben er und Varane ja auch nicht umsonst gespielt."

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