Wer glaubt, ein Berg sei einfach nur ein Berg, war noch nie am Erzberg. Vier Tage lang verwandelt sich das steirische Wahrzeichen in eine der anspruchsvollsten Rennstrecken der Welt, und das gleich in drei Formaten, die unterschiedlicher kaum sein könnten.
Den Auftakt macht das REMUS Rocket Ride Steilhangrennen. Das Motto lautet „The only way is up", und das ist wörtlich gemeint. 300 Starter gehen auf den vierteiligen Steilhang, doch nur die 48 Schnellsten schaffen es ins Superfinale am Donnerstagabend. Ein kurzes, gnadenloses Rennen gegen die Uhr und gegen die Schwerkraft.
Am Freitag und Samstag folgt der Iron Road Prolog. Mehr als 1.200 Teilnehmer starten im Minutentakt auf der knapp 13 Kilometer langen Schotterstrecke Richtung Erzberg-Gipfel. Jede Zehntelsekunde zählt, denn nur die 500 Schnellsten qualifizieren sich für das große Finale am Sonntag.
Das ist das Red Bull Erzbergrodeo selbst, die härteste Herausforderung im Kalender des Offroadsports. Das Starterfeld liest sich wie das Who-is-Who der Szene: Extreme Enduro Weltelite, Enduro-GP Weltmeister, Supercross-Topfahrer, Trial-Champions und Rally Dakar Sieger stehen gemeinsam am Start. Die 500 Teilnehmer müssen auf der 35 Kilometer langen Strecke 27 Checkpoints in vier Stunden absolvieren. Der Schwierigkeitsgrad steigt vom Start weg stetig an, im Vorjahr erreichten gerade einmal 14 Fahrer das Ziel in der Milwaukee Action Arena.
Das Besondere am Erzbergrodeo ist der Blickwinkel der Zuschauer. Man ist nicht nur dabei, man ist mittendrin. An jedem Checkpoint, an jeder Steilwand erlebt man den Kampf gegen den Berg aus Eisen hautnah, ohne Zaun, ohne Distanz.
Alle Infos zur Jubiläumsausgabe und Tickets gibt es auf redbullerzbergrodeo.com