Weltmeister warf Reporter raus

Red Bull reagiert auf Verstappen-Wutausbruch

Kurz vor dem Japan-GP sorgt Max Verstappen für mächtig Wirbel in der Formel 1. Nun reagiert Red Bull auf den Eklat – steckt in der Zwickmühle.
Sport Heute
26.03.2026, 21:15
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Sportlich läuft es für Verstappen in der Saison bisher alles andere als rund. Der Niederländer fährt aktuell nur hinterher – während Mercedes und Ferrari in der neuen F1-Ära das Tempo vorgeben. Obendrein leistete sich der vierfache Weltmeister vor dem Japan-GP auch noch einen Fehltritt abseits der Strecke, schmiss eine Reporterin aus einer Pressekonferenz – und muss nun mit Konsequenzen rechnen. Denn: Red Bull ist über den Vorfall nicht erfreut.

Red Bull in der Zwickmühle

Im Team soll die Aktion alles andere als gut angekommen sein. Offiziell schweigt Red Bull zwar – intern dürfte es aber Gesprächsbedarf geben. Laut Informationen wollen die Verantwortlichen das Thema mit ihrem Superstar klären. Aber: Für Teamchef Laurent Mekies wird das zur heiklen Aufgabe.

Einerseits ist Verstappen der wichtigste Mann im Team, andererseits passt sein Verhalten so gar nicht zur Philosophie des Konzerns. Red Bull setzt traditionell auf Nähe zu den Medien – und auf maximale Präsenz.

Dass ausgerechnet der sonst so abgeklärte Verstappen so dünnhäutig reagiert, überrascht viele. Es zeigt aber auch: Der Druck auf den Niederländer ist aktuell enorm. Denn: In der Königsklasse legte er zu Saisonbeginn einen absoluten Fehlstart hin – in Australien reichte es noch zu Platz sechs, in China folgte dann der Ausfall nach Motorproblemen.

Neue F1-Ära: Geht die Identität verloren?

Verstappen vergisst nicht

Was ist passiert? Verstappen sorgte im Vorfeld des Rennens von Japan bei einer Medienrunde für einen Eklat. Er verlangte, dass die Journalistin Giles Richards vom "Guardian" den Raum verlassen muss. Erst dann beantwortete er die Fragen der Reporter. Auslöser für die frostige Reaktion liegt Monate zurück.

Beim Saisonfinale in Abu Dhabi stellte Richards eine Frage, die Verstappen offenbar bis heute nicht verdaut hat. Es ging um seinen Crash mit George Russell in Spanien – und ob er diesen im Nachhinein bereue. Damals kostete ihn die Strafe wichtige Punkte: Statt Platz fünf wurde es nur Rang zehn. Genau diese Zähler hätten ihm am Saisonende zum Titel gereicht.

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