Max Verstappen sorgt derzeit eher abseits der Rennstrecke für Schlagzeilen. Sportlich läuft es für den vierfachen Weltmeister alles andere als rund: Nach zwei Rennen liegt der Red-Bull-Pilot nur auf Rang acht der Fahrerwertung, sein Auto ist aktuell nicht siegfähig. Ein fünfter Titel? Momentan kaum vorstellbar.
Vor dem Grand Prix von Suzuka zeigte sich der Niederländer entsprechend gereizt. Bei seiner Medienrunde unterbrach er einen Journalisten noch vor der ersten Frage und stellte klar: "Ich werde nichts sagen, bevor er nicht gegangen ist." Gemeint war "Guardian"-Reporter Giles Richards der daraufhin tatsächlich den Raum verlassen musste. Erst danach begann Verstappen mit dem Interview.
Auslöser für den Eklat war eine Szene aus dem Vorjahr. Richards hatte Verstappen beim Saisonfinale 2025 in Abu Dhabi auf einen umstrittenen Zwischenfall mit George Russell angesprochen. Damals war der Red-Bull-Star nach einer Teamanweisung zunächst zurückgewichen, kollidierte kurz darauf jedoch absichtlich mit dem Mercedes-Piloten.
Die FIA verhängte eine Zehn-Sekunden-Strafe, die Verstappen mehrere Positionen und entscheidende Punkte kostete. Am Ende verlor er den Titel knapp an Lando Norris. Der Vorfall scheint den Niederländer bis heute zu beschäftigen.