Kimi Antonelli feierte in China seinen Premierensieg in der Formel 1 – doch statt großem Jubel gibt es jetzt Diskussionen. Im Mittelpunkt: Mercedes-Teamchef Toto Wolff.
Der Österreicher hatte sich nach dem Triumph sofort per Funk bei seinem Schützling gemeldet – und dabei auch mit Kritikern abgerechnet. "Er ist zu jung, wir hätten ihn nicht in einen Mercedes stecken sollen, sondern ein kleineres Team wählen müssen. Er braucht Erfahrung, schaut euch seine Fehler an, die er macht. Da haben wir es, Kimi. Das war der Sieg", jubelte der Mercedes-Teamchef.
Damit spielte Wolff auf die vielen Zweifel aus dem Vorjahr an, als Mercedes den jungen Italiener ins Cockpit setzte. Jetzt fühlt sich der Teamchef bestätigt. Doch genau das stößt nicht überall gut an. Ex-Haas-Boss Günther Steiner geht den Wiener nun scharf an.
Im Podcast "The Red Flags" stellt er klar: "Das war reine Selbstdarstellung. Es war so etwas wie: ‘Stellt sicher, dass jeder weiß, dass ich nichts falsch gemacht habe.‘"
Für Steiner völlig unnötig: "Und Toto hätte das gar nicht nötig gehabt. Aber ich glaube, er hat da einen kleinen Komplex. Ich meine, der Mann hat gewonnen. Du musst das jetzt nicht erklären, Toto."