Auch Wolff bremst Youngster

"Sehr schwierig" Steiner glaubt nicht an Antonelli

Mercedes-Youngster Kimi Antonelli sorgt für Furore, doch einige Experten und Teamchef Toto Wolff treten auf die Euphorie-Bremse.
Sport Heute
23.03.2026, 19:55
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Kimi Antonelli hat mit seinem ersten Formel-1-Sieg in China ein Ausrufezeichen gesetzt. Nach zwei Rennen hält der 19-Jährige bei einem Sieg und einem zweiten Platz und liegt nur vier Punkte hinter Teamkollege George Russell in der WM-Wertung. Trotz des starken Starts glaubt Ex-Haas-Teamchef Günther Steiner nicht an den großen Coup. Im Podcast "The Red Flags" stellt er klar: "Nein". Unter normalen Umständen sei es für den jungen Italiener aktuell "sehr schwierig", Russell zu schlagen.

Wolff bremst Erwartungen

Der Grund liegt für Steiner auf der Hand: "Der Junge ist 19 Jahre alt, im zweiten Jahr in der Formel 1, und George ist ein guter Rennfahrer." Die Erfahrung spreche klar für Russell, der bereits in seiner achten Saison fährt. Steiner sieht Antonelli dennoch auf einem guten Weg. "Er hat nichts falsch gemacht", lobt er den China-Sieg, der viel Selbstvertrauen geben werde. Für den WM-Titel sei es aber noch zu früh.

Auch Mercedes-Boss Toto Wolff warnt vor überzogenen Erwartungen. "Man kann den Hype sehen, der jetzt startet. Vor allem in Italien. Ich sehe schon die Schlagzeilen, Weltmeister und so weiter. Und das ist wirklich nicht gut, denn es werden Fehler kommen." Und tatsächlich: In der jungen Saison 2026 gab es schon Rückschläge. In Melbourne baute Antonelli im Training einen Unfall, im Sprint von Shanghai krachte er mit Red-Bull-Pilot Isack Hadjar zusammen.

"Er ist noch ein Kind"

Wolff weiter: "Er ist noch ein Kind. Es ist zu früh, um überhaupt über eine Weltmeisterschaft nachzudenken." Dennoch gilt Mercedes aufgrund seiner Vorteile im Motorenbereich als der Top-Favorit für den Titel. In den ersten beiden Rennen fuhren Russell und Antonelli der Konkurrenz davon. Das spiegelt sich auch in der Gesamtwertung wider. Russell führt mit 51 Punkten vor Antonelli mit 47 Punkten.

Auf den Plätzen dahinter folgen die Ferraris von Charles Leclerc (34 Punkte) und Lewis Hamilton (33 Punkte). Red-Bull-Star Max Verstappen liegt mit acht Punkten sogar nur auf dem achten Platz. Weiter geht es bereits kommendes Wochenende. Am 29. März geht es in Suzuka weiter, wenn die Formel 1 in Japan gastiert.

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