Perez konnte die Rennen in Dschidda und Baku für sich entscheiden, hatte vor dem fünften Grand Prix der Saison in Miami sogar die Chance, mit einem Sieg die WM-Führung zu erobern, seinen Teamkollegen Verstappen zu überflügeln. Doch es kam anders. Die Form des Mexikaners knickte in den letzten Rennen ein. Während Verstappen die letzten drei Rennen in Folge jeweils souverän gewann, verbuchte sein Teamkollege lediglich die Plätze zwei, vier und 16. Das Rennen in Monaco ruinierte sich der Mexikaner mit einem frühen Crash im Qualifying.
Mittlerweile liegt der 33-Jährige in der WM-Wertung bereits 53 Punkte hinter Verstappen – also mehr als zwei Siege. Trotzdem hat der Red-Bull-Pilot die Weltmeisterschaft noch lange nicht aufgegeben. "Ich weiß genau, was ich tun muss, um wieder dorthin zu kommen, was ich im Stande bin zu leisten. Und als Team wissen wir ganz genau, wie wir das Auto in das Fenster bringen, in dem ich am besten performen kann", erklärte Perez vor dem Großen Preis von Kanada am Sonntag.
"Wenn man durch diese Momente durchkommen muss, ist es wichtiger, als Team zu arbeiten. Wir werden uns alle unterstützen. Ich habe ein fantastisches Auto. Und es ist aufregend, am Steuer zu sitzen. In Montreal muss ich unglaublich konstant sein und ein starkes Wochenende haben", erklärte der Mexikaner weiter.
Perez verbrachte über das rennfreie Wochenende einige Tage in der Red-Bull-Fabrik in Milton Keynes. "Ich habe hart mit meinem Team gearbeitet. Wir hatten einige vielversprechende Gespräche", so der 33-Jährige.
In der laufenden Saison stehen noch 15 Grands Prix auf dem Programm. Hinzu kommen fünf Sprints. Es gibt also noch 430 Punkte inklusive schneller Runden zu vergeben. Um Verstappen noch ein echtes WM-Duell zu liefern, muss sein mexikanischer Teamkollege bald wieder anfangen, zu gewinnen.