Red Bull wollte Mercedes 100 Mitarbeiter abwerben

Mercedes vs. Red Bull Racing: Toto Wolff (r.) und Helmut Marko
Mercedes vs. Red Bull Racing: Toto Wolff (r.) und Helmut MarkoImago
Wildert Red Bull im Mercedes-Stall? Laut Silberpfeil-Boss Toto Wolff wollte der Konkurrent 100 Mitarbeiter loseisen. Bei einigen war man erfolgreich.

Das Duell Mercedes gegen Red Bull Racing ist voll entbrannt! Auf der Strecke kann Lewis Hamilton (GB) seinen Konkurrenten Max Verstappen (Nl) meist noch in Schach halten, führt mit 2:1-Saisonsiegen. Am Sonntag (15 Uhr) in Barcelona startet der Formel-1-Champion erneut aus der Pole Position. 

Doch auch hinter den Kulissen herrscht zwischen den Rennställen ein heißer Kampf – nämlich um Mitarbeiter. Die "Bullen" verpflichteten in den letzten Tagen gleich fünf Ingenieure der Silberpfeile. Zudem wurde Mercedes-Technikchef Ben Hodgkinson abgeworben. Ein echter Coup. 

Ein Umstand, der Toto Wolff wurmt. Auf Sky sagt der Wiener: "Die werden direkt abgezogen. Und die können teilweise nicht vor Ende 2023 zur neuen Company wechseln, zu Red Bull – also eine ziemlich lange Zeit." Ein großes Thema will er daraus jedoch nicht machen. "Es waren in der Mehrheit Produktions- und nicht Performance-Leute." Zudem sei es "ziemlich normal, dass von etwa 900 Leuten etwa 15 abgeworben werden." 

Immerhin: Nicht jeder erlag dem Red-Bull-Lockruf. Laut Wolff sprach der rot-weiß-rote Rennstall insgesamt sogar mit 100 Mercedes-Angestellten. "Mal schauen, was uns einfällt", feilt der Österreicher bereits an einem Konter.

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