Die New York Red Bulls nutzten ein frühes Eigentor und legten in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte durch Emil Forsberg nach. Inter Miami mit Lionel Messi, der nur kurz zum Einsatz kam, kassierte eine bittere 0:2-Niederlage.
In der siebenten Minute gingen die Red Bulls durch ein Eigentor von Miamis Casemiro in Führung. New York kam trotz nur 37,5 Prozent Ballbesitz auf 18 Torschüsse und hatte mehrere Chancen auf weitere Treffer.
Forsberg erzielte sein erstes Tor seit dem 15. August. Miami ließ die Red Bulls dabei beinahe ungehindert in den Strafraum kommen. Cameron Harper setzte sich auf der rechten Seite durch und spielte zum ungedeckten Forsberg. Der Schwede hob den Ball aus der Mitte des Strafraums mit rechts über Torhüter Dayne St. Clair.
Forsbergs Treffer half den Red Bulls (11-14-6, 39 Punkte), nach zwei Niederlagen in Folge zurück in die Erfolgsspur zu finden. Außerdem rückte New York auf den neunten und letzten Play-off-Platz der Eastern Conference vor. "Bullen"-Goalie Ethan Horvath musste keinen Schuss von Messi abwehren.
Messi stand nach seiner Reise nach Spanien zunächst nicht in der Startelf. Dort hatte er am Freitag den Prinzessin-von-Asturien-Preis für Sport entgegengenommen. In der 56. Minute kam der Superstar ins Spiel, trat zwei Eckbälle. Zuvor hatte Messi in seinen letzten elf MLS-Partien 13 Mal getroffen.