Politik

Regierung diskutiert verschärfte Corona-Maßnahmen

Angesichts der steigenden Infektionszahlen, evaluiert die Regierung das weitere Vorgehen in Corona-Fragen. Die Rede ist von regionalen Maßnahmen.
Michael Rauhofer-Redl
12.10.2020, 14:34

Wie das Gesundheitsressort am Montag verlautbarte, werden in der Bundesregierung derzeit weitere Maßnahmen für die Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie diskutiert. Dabei liege der Fokus vor allem auf "gezielten, regionalen Maßnahmen", hieß es gegebüber der APA. 

Wie diese Maßnahmen konkret aussehen könnten oder wann sie in Kraft treten würden, darüber wollte das Ministerium nicht spekulieren. Allerdings bestätigte auch das Bundeskanzleramt auf APA-Nachfrage, dass die Lage jeden neu beurteilt werde. Kein Geheimnis ist ja, dass allen voran Bundeskanzler Sebastian Kurz seit mehreren Wochen für verschärfte Maßnahmen eintritt. 

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Pläne sind "in Schublade"

Beide Stellen verwiesen darauf, dass regional bereits jetzt restriktivere Maßnahmen verhängt werden können, wie etwa im Salzburger Tennengau, wo es ab morgen, Dienstag, zu einem "Mini-Lockdown" kommt. 

Vorstellbar ist nun, dass bald auch in anderen Regionen des Landes Verschärfungen wie in Salzburg kommen. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) bestätigte etwa am Freitag persönlich, dass er zusätzliche Maßnahmen "in der Schublade" habe. Konkret eingegangen ist er darauf jedoch nicht. Lediglich einen zweiten kompletten Lockdown, wie ihn Österreich bereits im März erlebt hatte, schloss er jedoch de facto aus. 

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