Regierung macht Mehr-Arbeit wegen Corona legal

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Wegen des Coronavirus in Österreich lockert das Arbeitsministerium per Erlass die gesetzlichen Arbeitszeitvorschriften.

Die Ausbreitung des Coronavirus hat weitere Folgen. Während Italien alle Schulen schließt, hat das Arbeitsministerium in Österreich per Erlass die gesetzlichen Arbeitszeitvorschriften, insbesondere für Personal von Krankenhäusern und Laboren, gelockert.

Auch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an den Telefonhotlines dürfen demnach die Höchstarbeitszeiten über- und die Ruhezeiten unterschreiten.

"Wir erleichtern notwendige Abweichungen bei Arbeitszeitregelungen", erklärte die zuständige Ministerin Christine Aschbacher (ÖVP) in einer Aussendung. Die Ausbreitung des Coronavirus stelle eine außergewöhnliche Situation für die mit der Bekämpfung des Virus betrauten Krankenanstalten, Einrichtungen und Betriebe dar.

Aufgrund der herausfordernden Situation wird es bei der Arbeitszeitverlängerung keine Aufforderung und keine Strafanzeigen geben. Davon betroffen seien insbesondere Krankenanstalten, etwa die Virologie des AKH Wien, die Testungen durchführt, sowie sonstige Institutionen wie private Labore sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Telefonhotlines.

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