Wer ins Ausland fliegen will, muss weiterhin auf die FFP2-Maske setzen. Denn entgegen der Hoffnung vom Chef der AUA-Mutter Lufthansa, Carsten Spohr, bleibt die Maskenpflicht bei Flügen weiterhin aufrecht. Andere Fluglinien, wie beispielsweise die AUA-Tochter Swiss, haben zuletzt die Vorschrift massiv gelockert.
Während die Maskenpflicht aufrecht bleibt, fällt ab Montag jedoch eine andere Maßnahme. Ab 4. April müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens keinen "3-G+"-Status mehr vorweisen. Bei den fliegenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern "können bei Destinationen, wo nach wie vor ein aufrechter Impfstatus für die Einreise vorgeschrieben ist, weiterhin ausschließlich Mitarbeiter eingesetzt werden, die den Status erfüllen".
Am Flughafen in Schwechat bleibt zudem die Maskenpflichtebenfalls aufrecht. "Viele Staaten lockern ihre Auflagen oder schaffen sie ganz ab, auch in Deutschland wird es dazu kommen", sagte Spohr kürzlich. "Schon im Mai könnten Restriktionen wie Abstands- und Maskenregeln im globalen Luftverkehr fallen."
Spohr sorgte zuletzt im Gespräch mit dem "Spiegel" für Aufsehen, als er von einem Vorfall berichtete, als sich ein Regierungschef weigerte, an Bord eines Flugzeuges eine Maske zu tragen. Auch nach mehrmaligem Auffordern setzte der Politiker die Maske nicht auf. Letztlich musste die Bundespolizeiden prominenten Passagier von Bord begleiten, erzählt Spohr. Um welchen Regierungschef es sich handelt, verrät der Lufthansa-Chef nicht, da dieser noch im Amt sei.