Maskenpflicht bleibt bei Flügen in 15 EU-Staaten

Wer verreisen möchte, sollte sich vorher nach den Corona-Regeln im Urlaubsland bzw. bei der Airline erkundigen. Im Bild: Der Flughafen von Madrid - hier gilt weiter die Maskenpflicht.
Wer verreisen möchte, sollte sich vorher nach den Corona-Regeln im Urlaubsland bzw. bei der Airline erkundigen. Im Bild: Der Flughafen von Madrid - hier gilt weiter die Maskenpflicht.Tobias Steinmaurer / picturedesk.com
Zwar hat die EU‐Behörden für Sicherheit im Luftverkehr EASA sich für ein Ende Maskenpflicht im Luftraum ausgesprochen, dies gilt jedoch nicht überall.

Am kommenden Montag fällt die Empfehlung zum verpflichtenden Tragen medizinischer Masken in Flughäfen und an Bord von Flugzeugen weg. Dies teilten die Europäische Luftsicherheitsagentur Easa und die EU-Gesundheitsbehörde ECDC am Mittwoch mit. Für Passagiere und Crewmitglieder sei dies ein großer Schritt hin zu einer Normalisierung des Flugverkehrs, sagte Easa-Chef Patrick Ky. 

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Doch die Freude über das Ende der Maskenpflicht über den Wolken wird sogleich getrübt: Europas größter Billigflieger Ryanair begrüßt zwar die Lockerung der Empfehlungen, weist allerdings auch darauf hin, dass in 15 EU-Staaten die Maskenpflicht aufgrund von nationalen Gesetzen weiterhin gilt.

Maskenpflicht in Urlaubsländern

Wenn am Abflugort oder am Ziel eine staatliche Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr besteht, sollte dies auch laut Luftsicherheitsagentur EASA und die EU-Gesundheitsbehörde ECDC weiter auch an Bord der Maschinen gelten. Dazu zählen Österreich, Zypern, Tschechien, Estland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Portugal und Spanien.

Österreich hält an FFP2 fest

Unabhängig von den Empfehlungen und der Ryanair-Liste greift damit die gesetzliche FFP2-Maskenpflicht in Österreich für alle Airlines - auf innerdeutschen Flügen und bei Flügen von und nach Österreich. "Die Maskenpflicht in Österreich gilt gemäß COVID-19-BMV in Massenbeförderungsmitteln, worunter auch Flugzeuge fallen", heißt es dazu aus dem Sozialministerium auf "Heute"-Nachfrage.

Ryanair rechne jedoch damit, dass die Staaten ihre Vorschriften in den kommenden Tagen im Einklang mit den Richtlinien ändern werden, erklärte Airline-Chef Eddie Wilson laut einer Mitteilung. In Österreich werde dies jedoch so schnell nicht der Fall sein. "Wir evaluieren die geltenden Regelungen angesichts der aktuellen Fallzahlen regelmäßig, derzeit halten sich diese immer noch auf einem gewissen Plateau, weshalb die Maskenpflicht vorerst bestehen bleiben wird", erklärt dazu Daniel Böhm, Pressesprecher im Gesundheitsministerium.

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