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Reiseziele: Verbote, die Sie kennen sollten

Heute Redaktion
14.09.2021, 17:07

Nicht umsonst gibt es den Spruch "Andere Länder, andere Sitten". Dass in Asien öffentliches Küssen nicht gerne gesehen wird, kennt man da schon eher, als dass man in Griechenland für's Videospielen bestraft wird. Hier ein kurioser Querschnitt durch die weltweiten Gesetze für Reisende.

Die Urlaubszeit sollte die entspannteste Zeit des Jahres sein. Deshalb müssen Sie bestimmte Gesetze kennen, so dass Sie nicht aus Versehen hohe Geldstrafen zahlen oder sich schlimmstenfalls im Gefängnis wiederfinden.

Ein Königreich der Kuriositäten

Ganz heikel ist es in Großbritannien, wenn sich Mann am Straßenrand erleichtert. Geht der Autofahrer seinem menschlichen Bedürfnis nach, muss er dies aber in Richtung Hinterrad tun und dabei auch noch seine rechte Hand am Fahrzeug lassen. Für Frau ist folgendes Verbot unvorstellbar: In den öffentlichen Verkehrsmitteln des Königreichs darf keine Schokolade verzehrt werden. Als Gesetzesverstoß gilt auch, wenn die Briefmarke falsch herum aufgeklebt wird. Da kann die gut gemeinte Urlaubskarte schon mal teurer werden als gedacht. Ob jedoch der Adressat die Strafe zahlen muss - der Absender kann schlecht nachverfolgt werden - ist nicht geklärt.

Zwischen Busseln und Toilettenspülungen

FKK-Fans oder Oben-Ohne-Sonnenanbeter sollten sich in außereuropäischen bzw. muslimisch geprägten Ländern wie Ägypten, Tunesien, Thailand oder Südafrika eher zurückhalten, um einer Geld- oder Gefängnisstrafe zu entgehen. In asiatischen Ländern wie Japan, Indien und Indonesien herrscht ein Kussverbot in der Öffentlichkeit. Sogar in den romantischen Nationen wie Italien und Frankreich ist Küssen an bestimmten Orten nicht erlaubt. In letzterer ist es z.B. strengstens verboten, sich auf Bahnübergängen zu küssen. Achtung, wer in Singapur Urlaub macht: Wenn Sie hier auf öffentlichen Toiletten vergessen zu spülen, kann Sie das schon mal 500 Euro kosten. Ob Sie die Spülung betätigt haben, prüfen zivile Beamte stichprobenartig.

Finger weg von Muscheln & Co.

In Griechenland ist es verpönt, auf öffentlichen Plätzen elektronische Spiele zu spielen, was mit bis zu einer einjährigen Haft geahndet werden kann. Auf der deutschen Urlauberinsel Sylt sollte man das Sandburgenbauen lieber lassen, da das Meer sonst große Sandmengen wegspült. Damit die Ruhe auf der italienischen Insel bleibt, darf man auf Capri nicht mit Holzpantoffeln durch die Gassen gehen. Wer nicht im Gefängnis landen möchte, sollte aus der Türkei lieber keine Natur- und Kulturgüter wie Muscheln als Souvenir mit nach Hause nehmen.

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