Die Vereinigten Staaten werden derzeit von einer extremen Hitzewelle heimgesucht. Was im Westen begann, zieht nun weiter in Richtung Osten. In der Wüstenregion nahe der Grenze zwischen Kalifornien und Arizona wurden bereits Temperaturen von 44,4 Grad Celsius gemessen.
Dutzende Bundesstaaten von Kalifornien bis Colorado verzeichneten am Wochenende neue Rekordwerte für den Monat März. "Ein Tag für die Geschichtsbücher", kommentiert ORF-Meteorologe die Extrem-Hitze in den USA. Teilweise lagen die Temperaturen sogar über den bisherigen Aprilrekorden!
In Missouri, Nebraska und Kansas kletterte das Thermometer auf bis zu 35 Grad, obwohl in denselben Regionen wenige Tage zuvor noch Minusgrade herrschten.
Besonders drastisch zeigt sich der Temperatursprung in der Kleinstadt Chanute in Kansas: Dort stiegen die Werte binnen vier Tagen von einem Rekordtief von minus 10,5 Grad auf einen Höchstwert von 32,8 Grad.
In Kansas City (Missouri) und North Platte (Nebraska) wurden jeweils 33,3 Grad gemessen - neue März-Rekorde. Die Hauptstadt von Kansas, Topeka, erreichte sogar 35 Grad. Wyomings Hauptstadt Cheyenne verzeichnete erstmals im März Temperaturen von 28,3 Grad.
Auch andere US-Städte meldeten historische Höchstwerte: Denver erreichte 30 Grad, Grand Island in Nebraska sowie Midland in Texas jeweils 37 Grad Celsius.
Laut Experten ist die Rekordhitze mit ziemlicher Sicherheit eine Folge des vom Menschen verursachten Klimawandels. Die ungewöhnlich frühe Hitzewelle im März gilt als weiteres Warnsignal für die zunehmenden Wetterextreme.