Touristen unter den Opfern

Rettungs-Heli stürzt am Kilimandscharo ab – Fünf Tote

Am Heiligen Abend ist ein Rettungshubschrauber am Kilimandscharo abgestürzt. Fünf Personen kamen dabei ums Leben, darunter zwei tschechische Urlauber.
Newsdesk Heute
30.12.2025, 15:53
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Am Kilimandscharo ist ein Rettungseinsatz tragisch geendet: Ein Hubschrauber stürzte nahe dem Barafu-Basislager ab, fünf Menschen starben. Unter den Opfern sind laut Behörden auch zwei Ärzte aus Tschechien.

Wie Tansanias Luftfahrtbehörde am Donnerstag mitteilte, verunglückte der Helikopter am Heiligen Abend während eines Rettungseinsatzes am höchsten Berg Afrikas. Der Absturz passierte in einer Höhe von etwa 4.700 Metern in der Nähe des Barafu-Basislagers – keiner der fünf Insassen überlebte. Die Ursache wird ermittelt.

Touristen sahen Absturz

Der örtliche Polizeichef Simon Maigawa schilderte, dass die Gruppe gegen 11.30 Uhr in der Nähe des Barafu-Camps einen Notruf absetzte. Ein Rettungshubschrauber rückte aus – doch in rund 4.700 Metern Höhe verlor er plötzlich die Kontrolle und stürzte schließlich auf den Wanderweg. Andere Touristen mussten den Absturz mitansehen.

Unter den fünf Toten sind demnach der simbabwische Pilot und zwei 30-Jährige, tschechische Zahnärzte. Neben ihnen kamen auch ein Reiseführer und ein Arzt ums Leben. Die Nationalparkverwaltung von Tansania bestätigte den Tod der Urlauber namentlich.

Nationalpark-Sprecher Musa Kuji sagte: "Es war eine normale Tour zur Bergbesteigung. Bevor sie diese beenden konnten, kam es zu dem Unglück".

Der Kilimandscharo ist mit 5.895 Metern der höchste Berg Afrikas und gilt als populäres Ziel für Wanderer und Bergsteiger. Im Juni hatte die EU nach einer Reihe von Unglücken ein Flugverbot gegen alle tansanischen Fluggesellschaften verhängt. Im Jahr 2022 war etwa ein Flugzeug in den Victoriasee gestürzt, 19 Menschen kamen ums Leben.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 30.12.2025, 18:09, 30.12.2025, 15:53
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