Das Innenministerium hat am Freitag klargestellt, dass bei Vergehen beim Bilden der Rettungsgasse ab sofort hart durchgegriffen wird. "Wer die Rettungsgasse absichtlich mit einer Überholspur verwechselt, muss mit Sanktionen rechnen", so Brigadier Martin Germ.
Das Innenministerium hat am Freitag klargestellt, dass bei Vergehen beim Bilden der Rettungsgasse ab sofort hart durchgegriffen wird. "Wer die Rettungsgasse absichtlich mit einer Überholspur verwechselt, muss mit Sanktionen rechnen", so Brigadier Martin Germ.
Das Ministerium wies darauf hin, dass es teilweise bei mehrspurigen Fahrbahnen und mit ausländischen Fahrzeuglenkern noch zu Problemen kommt. "Nimmt die Polizei Übertretungen wahr, wird nach Möglichkeit eingeschritten. Schwere Übertretungen, bei denen Einsatzfahrzeuge behindert wurden, werden rigoros angezeigt. In leichteren Fällen, kann - wenn berücksichtigungswerte Umstände vorliegen - aber auch mit Abmahnung vorgegangen werden", ergänzte Germ.
Autofahrerclub ortet noch Probleme
ÖAMTC-Generalsekretär Oliver Schmerold meint zum Thema: "Die Rettungsgasse funktioniert mittlerweile recht gut. Wir orten noch Problembereiche, zum Beispiel auf Autobahnen im Stadtgebiet. Hier fehlt oft noch das Bewusstsein, dass auch hier die Rettungsgasse Pflicht ist."
ASFINAG zufrieden
Zufrieden äußerte sich ASFINAG-Vorstand Klaus Schierhackl: "91 Prozent der Autofahrerinnen und Autofahrer sagen laut IFES-Studie 'Ja' zur Rettungsgasse." ASFINAG-Vorstand Alois Schedl fügte hinzu: "Die Rettungsgasse funktioniert immer besser. Natürlich gibt es noch da und dort Probleme, aber die Österreicherinnen und Österreicher wissen, wie es geht."
Die IFES-Umfrage zur Rettungsgasse im Detail:
97 Prozent ist die Rettungsgasse ein Begriff
96 Prozent sind der Überzeugung, dass die Rettungsgasse Leben retten kann
91 Prozent sind dafür, dass die Rettungsgasse beibehalten wird
75 Prozent wissen, dass die Rettungsgasse schon bei Staubildung gebildet werden muss
89 Prozent wissen, wie man eine Rettungsgasse bei 2 Spuren richtig bildet
73 Prozent kennen das richtige Verhalten bei drei Spuren
ASFINAG-Kampagne läuft bis Ende des Jahres
In Österreich wird die ASFINAG zumindest bis Ende 2012 weiterhin umfassend über die Rettungsgasse informieren: Mit 150 Brückentransparenten, 218 Autobahnplakaten und Hinweistafeln auf den 31 Rastplätzen der ASFINAG wird weiterhin für die Rettungsgasse geworben, auch die Informationsbroschüren liegen weiter auf.
Alle Informationen zur Rettungsgasse gibt es weiterhin unter der Serviceline der ASFINAG 0800 400 12 400 und auf .