Romano Schmid ließ Rot-Weiß-Rot in der 20. Minute jubeln, erzielte das 1:0 für Österreich gegen bis dahin bissige Jordanier. Doch beinahe hätte die Führung nur einige Minuten gehalten. Denn in der 22. Spielminute wackelte das Gehäuse.
Nach einem Eckball hatte Österreich viel zu zaghaft verteidigt. Die Flanke landete bei Ali Olwan, der zum Kopfball hochstieg. Der Abschluss klatschte an die Querlatte. Österreichs Keeper Alexander Schlager wäre chancenlos gewesen. Der Ball sprang raus, Österreich konnte klären.
"Da waren wir nicht bereit in der Situation", warnte ORF-Experte Andreas Herzog, ergänzte: "Nach einem erzielten Tor sind die zwei Minuten die Gefährlichsten. Das hätte sich heute fast wieder bewiesen. Aber zum Glück nur fast."
Nach der kurzen Trinkpause atmete Herzog dann erneut einmal tief durch: "Super, dass wir in Führung gegangen sind, aber bei dem Eckball haben wir schon Riesenglück gehabt. Das müssen wir besser machen", so der Ex-Teamspieler.