Die Region um Bergamo wurde von einem heftigen Unwetter heimgesucht. Riesige Hagelkörner, die bis zu 10 Zentimeter groß waren, prasselten vom Himmel und richteten immense Schäden an.
Das Gewitter traf die nördlichen Regionen Italiens besonders hart. Autos, Häuser und landwirtschaftliche Flächen wurden von den gigantischen Eisbrocken schwer in Mitleidenschaft gezogen.
Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, liegen die Schäden durch das Unwetter bereits in Millionenhöhe. Besonders betroffen sind die Regionen rund um Bergamo und Verona.
Der Verband der italienischen Landwirtschaft rechnet mit Schäden im dreistelligen Millionenbereich. Die Unwetter kommen zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt - mitten in der wichtigen Erntezeit für Obst, Gemüse und Getreide.
Superzellen haben das Potenzial, Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu 10 Zentimetern zu produzieren. Solche Eisbomben können erhebliche Verletzungen verursachen und massive Sachschäden anrichten.
Während der Norden unter Hagel und Sturm leidet, herrscht im Süden weiterhin extreme Hitze. In Kalabrien erreichen die Temperaturen tagsüber 40 Grad, auch nachts bleibt es teilweise über 30 Grad heiß.