Der Brand brach am Samstag um etwa 17 Uhr aus – aufgrund der Größe und der Gefahr rückten sämtliche Löschzüge der Feuerwehr Steyr und der Berufsfeuerwehr Linz aus.
Auch ein Speziallöschsystem wurde von den Feuerwehren auf den Weg nach Steyr geschickt, um den Brand unter Kontrolle zu bringen.
Eine starke Rauchentwicklung ist über die gesamte Stadt sichtbar und hat bereits zu zahlreichen Notrufen von besorgten Bürgern geführt, berichten Augenzeugen. Sie wurden aufgefordert, für die Dauer des Einsatzes Fenster geschlossen zu halten. Die Löscharbeiten waren nach rund einer Stunde abgeschlossen.
Beim BMW bestätigte man schließlich den Brand, der offenbar auf dem Dach eines Neubaus ausgebrochen war. Der Sachschaden solle eher geringer Natur sein, hieß es, Verletzte gibt es zum Glück keine.
Auch anderswo brannte es. Gegen 15:30 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Hoheneich zu einem Bahndammbrand auf der Franz-Josefs-Bahn alarmiert. Aufgrund der ungünstigen Windverhältnisse und der andauernden Trockenheit entwickelte sich der Bahndammbrand zu einem Waldbrand. Rund 500 Quadratmeter Waldboden standen bei Gmünd in Flammen. Gemeinsam mit den Feuerwehren aus Nondorf und Stadt Gmünd wurde versucht, die Flammen aufzuhalten. Der Bahnverkehr zwischen Pürbach und Gmünd musste aufgrund der Löscharbeiten eingestellt werden.
Aufgrund der extremen Trockenheit befanden sich bereits zahlreiche Glutnester im Waldboden. Seitens der Einsatzleitung wurde die Waldbrandgruppe des Bezirkes Gmünd angefordert. Weitere Sonderausrüstung sowie rund zehn Spezialisten auf dem Gebiet der Wald- und Flurbrandbekämpfung des Bezirkes Gmünd sind aktuell auf dem Weg in den Einsatzraum. Um 18.30 Uhr traf die Waldbrandgruppe ein und begann mit weiteren Maßnahmen. Der Zugverkehr wurde wieder aufgenommen und fuhr in Absprache mit dem ÖBB-Einsatzleiter in Schrittgeschwindigkeit durch die Einsatzstelle. Durch einen Nahversorger wurde die Versorgung mit Trinkwasser und Nahrungsmitteln organisiert.