Perfekter Wien-Abend

Rita Ora: "Tanzen und danach zum Würstelstand"

Am Donnerstag bringt Rita Ora die Donauinsel zum Beben. Vor ihrem Auftritt beim Donau Open Air sprach der Weltstar mit "Heute".
Romina Colerus
21.07.2026, 07:51
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Wenn Rita Ora am Donnerstag (23. Juli) beim Donauinsel Open Air auf der Donauinsel auftritt, dürfen sich die Fans auf große Hits, viel Energie und vor allem jede Menge gute Laune freuen. Wien kennt die britische Sängerin bislang noch nicht so gut wie andere Teile Österreichs, umso größer ist nun ihre Vorfreude auf die Bundeshauptstadt.

Zuletzt stand Ora unter anderem beim "Top of the Mountain" in Ischgl sowie im Rahmen des Hahnenkamm-Wochenendes in Kitzbühel auf der Bühne. Beide Auftritte seien für sie ganz besondere Erlebnisse gewesen. Auf Wien freut sie sich nun besonders, wie sie im Gespräch mit "Heute" betont: "Mit seiner Geschichte, der Architektur und dem großartigen kulturellen Leben fühlt sich Wien wie ein ganz anderer Teil Österreichs an. Ich freue mich sehr darauf, die Stadt mitten im Sommer zu erleben."

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Bei ihrem Wien-Programm dürfte es allerdings nicht nur bei Sightseeing bleiben. Vor die Wahl gestellt, ob sie ihren freien Abend lieber bei einem eleganten Dinner, am Würstelstand oder tanzend bis zum Sonnenaufgang verbringen würde, muss die 35-Jährige nicht lange überlegen.

"Bis zum Sonnenaufgang tanzen und danach noch einen Stopp beim Würstelstand einlegen", lautet ihre klare Antwort. Spontane Nächte, die am Ende die schönsten Erinnerungen liefern, seien viel eher ihr Ding als ein formelles Abendessen. "Ich liebe Tanzen, ich liebe Musik", stellt sie klar.

Auf der Donauinsel will Ora genau diese Freude auch auf ihr Publikum übertragen. Geplant ist eine Show mit vielen bekannten Songs und Momenten, die den Fans noch lange im Gedächtnis bleiben sollen. Am meisten freut sie sich auf den direkten Kontakt zu den Menschen vor der Bühne. "Ich liebe es, ins Publikum zu schauen und zu sehen, wie die Menschen mitsingen, tanzen und sich völlig in der Musik verlieren. Diese Energie ist ansteckend und wirklich das Beste an meinem Beruf."

Hinter dem Glamour steckt harte Arbeit

Nach außen wirkt das Leben des Popstars oft wie eine einzige Abfolge aus roten Teppichen, Reisen und glamourösen Auftritten. Doch hinter den Kulissen sieht es anders aus. Ora spricht offen über lange Arbeitstage, wochenlange Belastungen und viel Zeit fern von zu Hause.

"Die Menschen sehen die Auftritte, die roten Teppiche und die glamourösen Momente. Aber sie sehen nicht immer die Vorbereitung, die harte Arbeit und die Widerstandskraft, die man braucht, um über so viele Jahre eine Karriere aufzubauen", erklärt sie. Dazu kämen Disziplin und voller Einsatz. Bereuen würde sie diesen Weg dennoch nicht. "Ich liebe wirklich, was ich tue, und bin unglaublich dankbar, den besten Job der Welt zu haben."

So selbstbewusst und furchtlos Rita Ora auf der Bühne wirkt, so ehrlich spricht sie über ihre Sorgen abseits des Rampenlichts. Besonders die Gesundheit ihrer Familie und ihrer engsten Freunde beschäftigt sie. Auch das eigene körperliche und seelische Wohlbefinden habe für sie längst höchste Priorität.

"Egal, was man im Leben macht oder wie erfolgreich man beruflich wird, nichts ist wichtiger als die Gesundheit, das mentale Wohlbefinden und die Menschen, die man liebt. Alles andere kommt danach."

„Sei nicht so hart zu dir“
Was Rita Ora ihrem jüngeren ICH sagen würdeSängern, tritt am 23. Juli in Wien auf

Heute würde Ora ihrem jüngeren Ich vor allem mehr Gelassenheit wünschen. Zu Beginn ihrer Karriere habe sie sich zu viele Gedanken darüber gemacht, was andere von ihr halten und ständig das Gefühl gehabt, sich beweisen zu müssen.

"Ich würde sie wahrscheinlich zuerst ganz fest umarmen", sagt die Sängerin über die junge Rita. Danach würde sie ihr raten, den eigenen Instinkten stärker zu vertrauen, freundlicher mit sich selbst umzugehen und zu akzeptieren, dass man auch einmal Nein sagen darf.

Eine Sache dürfte die junge Rita jedoch niemals aufgeben. "Verliere nie den Mut, groß zu träumen." Am Donnerstag wird auf der Donauinsel zu sehen sein, wie weit sie genau dieser Mut gebracht hat.

{title && {title} } cor, {title && {title} } Akt. 21.07.2026, 08:01, 21.07.2026, 07:51
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