Ein Follower fragt sich besorgt, ob Robert Geisss Account gehackt wurde, und kann sich kaum vorstellen, dass der Unternehmer selbst hinter dem Post steckt. Auf Instagram teilte der 61-Jährige ein Video, das den US-Militärangriff auf Venezuela zeigt. In der Bildunterschrift kommentiert er: "Hier der Militärschlag der USA auf Venezuela. Fast Livebilder. Wünsche euch einen schönen Samstag" – begleitet von mehreren Smileys.
Die Reaktionen lassen nicht lange auf sich warten. "Du weißt schon, dass da ein paar hundert Menschen gestorben sind. Deine Smileys sind da unangebracht und geschmacklos!", meint ein User. Andere vermuten, dass Geiss gar nicht selbst hinter dem Posting steckt: "Es hat bestimmt jemand seinen Account gehackt. Das ist unmöglich", liest man in den Kommentaren.
Obwohl Robert Geiss offen seine Sympathie für die USA zeigt und gerne einmal ein T-Shirt mit amerikanischer Flagge trägt, halten viele einen Hacker-Angriff für möglich. Erst einen Tag zuvor postete er ein Video aus der Türkei, in dem er mit seiner Frau Carmen in einem Steak-Lokal sitzt. "Es hat sich immer noch nicht geändert, dass Nusret mich und meine Frau füttert", schrieb er dazu.
Bisher hat sich Robert noch nie öffentlich zum Konflikt zwischen den USA und Venezuela geäußert. Bis jetzt gibt es aber keine Stellungnahme von ihm oder seiner Familie, ob wirklich ein Hacker-Angriff stattgefunden hat.
US-Präsident Donald Trump hat am Samstag bestätigt, dass Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro nach einem nächtlichen Einsatz der US-Armee festgenommen und außer Landes gebracht wurde. Die USA wollen Maduro wegen schwerer Vorwürfe in Amerika vor Gericht stellen.
Maduro wird unter anderem vom Internationalen Strafgerichtshof vorgeworfen, für Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich zu sein – darunter willkürliche Festnahmen, Folter, politische Verfolgung und mögliche Tötungen bei Protesten. Auch in den USA ist er seit 2020 wegen Narco-Terrorismus und großangelegtem Drogenhandel angeklagt.