Tierische Herausforderung

Rochen-Invasion bei Triest bedroht Meeres-Delikatesse

Eine ungewöhnlich große Rochen-Gruppe bedroht die Muschelzucht bei Triest und stellt Forscher wie Züchter vor neue Herausforderungen.
Heute Tierisch
07.07.2026, 08:41
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Im Raum Triest sorgt derzeit eine auffallend große Gruppe von Rochen für Unruhe bei den Miesmuschel-Züchtern. Die Rochen nutzen vermutlich die geschützten Gewässer bei den Muschelzuchten, um sich zu vermehren. Ganz ausgeschlossen ist aber nicht, dass sie sich auch an den Miesmuscheln selbst gütlich tun.

„Sehr wahrscheinlich benutzen die Rochen die geschützten Wässer bei den Miesmuschel-Zuchten zur Vermehrung. Aber es ist nicht ausgeschlossen, dass sie sich auch von den Muscheln ernähren“
Saul CiriacoWWF-Naturschutzgebiet, Monitoring

Magnetfelder sollen helfen

Um den Schaden für die Muschelzüchter zu begrenzen, wird diese Woche zum ersten Mal versucht, die Rochen mit Magnetfeldern von den Zuchten fernzuhalten. Ob das wirklich klappt, bleibt abzuwarten.

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Während sich die Züchter mit den Rochen herumschlagen, wird im WWF-Schutzgebiet unterhalb des Schlosses Miramare weiter gefeiert. Das Reservat besteht heuer seit 40 Jahren. Erst letzte Woche haben sich dort Meereswissenschaftler aus verschiedenen Ländern getroffen. Zwei Tage lang wurde diskutiert, wie es mit der Adria weitergehen soll. Die Europäische Union gibt jedenfalls klare Vorgaben, wie viel Prozent der Meeresflächen bis 2030 wieder als Lebensraum für Tiere und Pflanzen hergerichtet werden müssen.

Nahrungskette wird sich generell verschieben

Die Klimaerwärmung und die Verschmutzung setzen dem Meer ordentlich zu. Manche Fischarten, denen es zu warm wird, suchen sich andere Plätze. Dadurch ändert sich auch die Nahrungskette – das fällt sogar dem Menschen auf. Fische, die man früher am Markt in Triest fast immer bekommen hat, sind inzwischen echte Raritäten geworden.

{title && {title} } red, {title && {title} } 07.07.2026, 08:41
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