Der 20-fache Grand-Slam-Sieger schickte zuletzt entspannte Feriengrüße aus dem kroatischen Rovinj. Gleichzeitig rauschte die Aktie des Schweizer Sportartikelherstellers On nach unten – und riss Federers Vermögen gleich mit.
Laut dem US-Wirtschaftsmagazin "Forbes" schrumpfte das geschätzte Vermögen des 45-Jährigen am Dienstag auf rund 826 Millionen Euro. Innerhalb kurzer Zeit büßte Federer demnach 45 Millionen Euro ein.
Damit ist der Schweizer zumindest vorerst auch einen besonderen Status los: Federer gilt nach der aktuellen "Forbes"-Schätzung nicht mehr als Dollar-Milliardär.
Der Grund für die enormen Schwankungen liegt in seinem Engagement bei On. Federer stieg 2019 als Investor und Miteigentümer beim Schweizer Unternehmen ein und soll rund 2,5 Prozent der Anteile halten. Einst investierte er dem Bericht zufolge rund 50 Millionen Dollar.
Das Geschäft zahlte sich lange kräftig aus. 2025 schaffte Federer erstmals den Sprung auf die "Forbes"-Liste der Milliardäre und wurde damit zu einem von nur wenigen Sportlern, die diese Vermögensmarke erreichten.
Nun folgte der Rückschlag. On setzte im zweiten Quartal 2026 zwar die Rekordsumme von 850,3 Millionen Schweizer Franken um und steigerte die Erlöse im Jahresvergleich um 13,5 Prozent. Analysten hatten allerdings mit knapp 880 Millionen Franken gerechnet.
Die Börse reagierte empfindlich. Die On-Aktie verlor am Dienstag zeitweise mehr als 20 Prozent – für Großaktionär Federer ein Millionenminus auf dem Papier.
Finanzielle Sorgen muss sich der ehemalige Tennis-Star freilich keine machen. Allein während seiner Karriere kassierte Federer mehr als 130 Millionen Dollar Preisgeld. Dazu kommen lukrative Partnerschaften mit Weltmarken wie Rolex, Uniqlo, Lindt und Mercedes-Benz.
Und auch der verlorene Milliardärsstatus muss nicht von Dauer sein. Erholt sich die On-Aktie wieder, könnte Federers geschätztes Vermögen schnell erneut die Milliarden-Marke überspringen.
Von der Börsen-Turbulenz ließ sich Federer öffentlich jedenfalls nichts anmerken. Während sein Vermögen um Millionen schwankte, genoss er mit seiner Familie den Urlaub an der kroatischen Adriaküste.