"Parteipolitisches Kalkül"

Rohrau: Misstrauensantrag gegen Ortschef gescheitert

Donnerstagabend wurde der Misstrauensantrag gegen Albert Mayer, Bürgermeister von Rohrau, klar abgeschmettert.
Niederösterreich Heute
08.03.2026, 10:32
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Die Vergabe, damals war Bürgermeister Albert Mayer (ÖVP) noch Vizebürgermeister, für den Umbau der Volksschule in Rohrau, sorgte Jahre danach noch für Misstöne in der Marktgemeinde Rohrau ("Heute" berichtete).

Doch die Abstimmung brachte ein klares Ergebnis: 14 Stimmen gegen den Misstrauensantrag, 2 Stimmen für den Misstrauensantrag, 1 ungültige Stimme.

"Ergebnis spricht eindeutige Sprache"

Der Bürgermeister der Marktgemeinde Rohrau, Albert Mayer, sagt dazu: "Das Ergebnis der Abstimmung spricht eine eindeutige Sprache: Der ungenierte Versuch der FPÖ, unsere Gemeinde zu spalten, ist gescheitert. Dieses Ergebnis zeigt klar: Nicht mal die eigene Fraktion unterstützt den völlig überstürzten und beispiellos gescheiterten Vorstoß von FPÖ-Gemeinderat Birte. Dieses politisch motivierte Luftschloss hat sich heute sprichwörtlich selbst in Luft aufgelöst. Es ist bedauerlich, dass die freiheitliche Fraktion – allen voran Kollege Birte - parteipolitisches Kalkül über das Gemeinwohl stellt."

Und weiter: "Gerade in der Gemeinde sollte es nicht um Parteitaktik, sondern um eine verantwortungsvolle Zusammenarbeit und ein gelebtes Miteinander für unsere Marktgemeinde Rohrau gehen. Ich werde mich für eine lückenlose und transparente Aufklärung einsetzen und vollumfänglich mit den Behörden kooperieren. Darüber hinaus bin ich davon überzeugt, dass sich alle Anschuldigungen in Luft auflösen werden. Mein Dank gilt ausdrücklich den Bürgerinnen und Bürgern unserer Marktgemeinde Rohrau, die mir in zahlreichen Nachrichten ihre Unterstützung zugesichert haben. Jetzt ist es an der Zeit, uns parteiübergreifend auf die gemeinsame Arbeit für unsere Marktgemeinde Rohrau zu konzentrieren."

Staatsanwaltschaft ermittelt

Wie berichtet, hatte die FPÖ die Auftragsvergabe scharf kritisiert, auch die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen ein. "Es gibt ein laufendes Verfahren", bestätigt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Korneuburg gegenüber "Heute". Ermittelt wird wegen des Verdachts der Untreue und des Amtsmissbrauchs. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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