Auch Tennis-Star sitzt fest

Ronaldo kann wegen Iran-Krieg nicht spielen

Der Krieg im Nahen Osten zieht die Welt in den Bann. In mehreren Ländern liegt der Flugverkehr praktisch still. Davon betroffen sind auch Sportstars.
Sport Heute
02.03.2026, 18:32
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Die politische Lage im Nahen Osten inklusive militärischer Eskalation wirkt sich nach und nach auch auf die Sportwelt aus.

Pirelli musste etwa Formel-1-Reifentests in Bahrain aus Sicherheitsgründen abbrechen, in Katar wurde der Auftakt der mit 16 Millionen Euro dotierten Reitsportserie Global Champions Tour abgesagt.

Und auch der Fußball ist betroffen. Der Iran fürchtet, von der WM ausgeschlossen zu werden. "Das US-Regime hat unser Heimatland angegriffen. Das ist ein Vorfall, der nicht unbeantwortet bleiben wird", betonte Verbandspräsident Mehdi Taj.

Bereits jetzt sind Spiele in der Krisen-Region betroffen. Mittendrin: Superstar Cristiano Ronaldo. Der Portugiese hätte am Mittwoch mit seinem Klub Al Nassr im Rahmen der Champions League Two bei Al Wasl in Dubai antreten sollen. Die Partie wurde wie viele andere des Bewerbes gestrichen.

Der asiatische Fußball-Verband AFC teilte mit, er beobachte die sich schnell entwickelnde Lage und wolle die Sicherheit von Spielern, Mannschaften, Offiziellen und Fans sicherstellen.

Von der starken Beschränkung des Luftverkehrs in der Region ist auch das inzwischen beendete Tennis-Turnier in Dubai betroffen – unter anderen kann Sieger Daniil Medwedew nicht ausreisen. "Niemand weiß, wann eine Abreise möglich sein wird. Es kann plötzlich so weit sein oder noch lange dauern", sagt der Russe. Der Plan war, in dieser Woche nach Kalifornien zu reisen, wo das Masters-Turnier in Indian Wells ansteht.

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