XXL-Halbzeit

Rooney lästert über WM-Show: "Ich finde, es war Mist"

Die Halbzeit-Show bei der Fußball-WM polarisierte. Ein großer Kritiker ist England-Ikone Wayne Rooney. Der 40-Jährige findet harte Worte.
Sport Heute
20.07.2026, 22:41
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Der gigantische und sehr amerikanische Halbzeitshow beim Finale der Fußball-Weltmeisterschaft konnte England-Ikone Wayne Rooney nicht überzeugen. "Ich mag viele der Künstler – aber ich finde, es war Mist", lautete das harsche Urteil des BBC-Experten.

Sein Lieblingsmoment des Musikspektakels im Super-Bowl-Stil, das die Halbzeitpause von 15 auf über 27 Minuten verlängerte? "Ich bin ehrlich: Meiner war, als es vorbei war", sagte Rooney. "Es hat mich einfach nicht mitgerissen und ich wollte, dass der Fußball wieder losgeht."

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Micah Richards, ebenfalls beim britischen Sender angestellt, bezeichnete seinen TV-Kollegen Rooney für seine Einschätzung lachend als "miesepetrig" und lobte Sängerin Shakira sowie Afrobeat-Star Burna Boy als seine Höhepunkte.

Die irische Ikone Roy Keane drückte ihre Kritik diplomatischer aus. "Es war zwar ein kleiner Reinfall", sagte der 54-Jährige bei ITV, "aber ich glaube, die Leute im Stadion hatten wahrscheinlich mehr Spaß daran als wir."

Der frühere englische Nationalkeeper Joe Hart fand immerhin Gefallen an den Auftritten der Fußball-Legenden und Weltmeister von 2002, Ronaldo und Ronaldinho, die Superstar Madonna begleitet hatten.

Die deutschen TV-Experten äußerten sich unentschieden über das Event im Event, bei dem auch die Muppets, die K-Pop-Band BTS, Sänger Justin Bieber und der venezolanische Dirigent Gustavo Dudamel auftraten. "Ich liebe es ja, wenn Kunst, Kultur, Musik und Sport aufeinandertreffen. Also mein Herz ist voll", sagte Tabea Kemme bei MagentaTV.

Der kommende Bundestrainer Jürgen Klopp konstatierte wegen der wenigen sportlichen Höhepunkte im Spiel: "Die Highlights der ersten Hälfte haben in der Halbzeit stattgefunden. Es war großartig." Christoph Kramer dagegen fand im ZDF weniger Gefallen. Er glaube, "dass sich der Fußball schweren Herzens daran gewöhnen muss", sagte der Weltmeister von 2014: "Ich persönlich mag es nicht so."

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