Jetzt wird es ernst: Eine heftige Unwetterfront zieht derzeit über das Wiener Becken und steuert direkt auf die Bundeshauptstadt zu. Die Meteorologen warnen vor Starkregen, schweren Sturmböen und großen Regenmengen innerhalb kurzer Zeit.
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Für mehrere Bezirke rund um Wien gilt aktuell bereits die rote Unwetterwarnung. Betroffen sind laut der Unwetterzentrale unter anderem St. Pölten-Land, Mödling, Baden, Lilienfeld und Wiener Neustadt.
Die Experten rechnen örtlich mit bis zu 50 Litern Niederschlag pro Quadratmeter. Dazu kommen kräftige Gewitter, Starkregen sowie Sturmböen mit Windspitzen von bis zu 100 km/h. Die Gewitterzellen ziehen derzeit über das Wiener Becken und sollen in Kürze auch die Bundeshauptstadt erreichen.
Wer von einem Gewitter überrascht wird, sollte möglichst rasch Schutz in einem festen Gebäude oder einem geschlossenen Fahrzeug suchen. Offene Flächen, Berggipfel, Gewässer sowie einzelne Bäume und Waldränder sollten unbedingt gemieden werden.
Ist kein sicherer Unterschlupf mehr erreichbar, empfiehlt es sich, großen Abstand zu einzelnen Bäumen, Masten, Zäunen und anderen hohen Objekten zu halten, da diese bei Blitzeinschlägen besonders gefährlich sind.
Wenn möglich, sollte eine tiefer gelegene Stelle wie eine Mulde oder Senke aufgesucht und dort in die Hockstellung gegangen werden, um die Angriffsfläche für einen Blitz möglichst gering zu halten.
Durch die heftigen Niederschläge könnten Straßen innerhalb kurzer Zeit überflutet werden. Auch umstürzende Bäume, herabfallende Äste und lose Gegenstände stellen bei den angekündigten Sturmböen eine Gefahr dar.
Die Wetterexperten raten, lose Gegenstände im Freien zu sichern, unnötige Fahrten zu vermeiden und Gewitter möglichst in geschlossenen Gebäuden abzuwarten. Ob die Warnstufe für Wien ebenfalls auf Rot angehoben wird, hängt von der weiteren Entwicklung der Gewitterfront ab.