Kommt jetzt die große Entschuldigung – oder doch nicht? Rund um Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) überschlagen sich derzeit die Berichte über die mögliche Versöhnung mit der britischen Königsfamilie.
Noch vor wenigen Tagen hieß es, die Sussexes würden einen Schritt erwägen, der vor wenigen Jahren kaum vorstellbar gewesen wäre: eine öffentliche Entschuldigung bei König Charles (77) und der Royal Family.
Mehrere Versionen einer solchen Erklärung sollen laut Berichten sogar bereits diskutiert worden sein. Darin sollte es weniger darum gehen, sämtliche Vorwürfe der vergangenen Jahre zurückzunehmen, sondern vielmehr anzuerkennen, wie viel Schmerz der öffentliche Familienkrieg verursacht hat. Bestätigt haben Harry und Meghan diese Pläne allerdings nie.
Jetzt folgt die überraschende Kehrtwende.
Wie "The News" unter Berufung auf einen aktuellen Insider-Bericht schreibt, soll Meghan ihren Ehemann inzwischen ausdrücklich davor warnen, sich öffentlich bei seiner Familie zu entschuldigen.
Der Grund: Eine Entschuldigung könnte ihrer Ansicht nach so verstanden werden, als würden Harry und Meghan ihre eigene Darstellung der vergangenen Jahre plötzlich infrage stellen.
Für Meghan soll das eine rote Linie sein. Sie wolle demnach nicht den Eindruck entstehen lassen, dass die Entscheidung zum Royal-Aus oder die anschließenden öffentlichen Vorwürfe ein Fehler gewesen seien.
Ob es deshalb tatsächlich zum Streit zwischen Harry und Meghan gekommen ist, bleibt offen. Die beiden selbst haben sich zu den Behauptungen nicht geäußert.
Bei Harry ist der Wunsch nach einer Aussöhnung hingegen schon länger bekannt.
Bereits 2025 erklärte der Prinz öffentlich, dass er sich eine Versöhnung mit seiner Familie wünsche. Inzwischen scheint tatsächlich Bewegung in die jahrelange Eiszeit gekommen zu sein.
Im Juli reisten Harry und Meghan gemeinsam mit ihren Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) nach Großbritannien. Dabei kam es auch zu einem privaten Wiedersehen mit Charles und Königin Camilla auf Highgrove. Für den König war es das erste Treffen mit seinen beiden Enkelkindern seit mehreren Jahren.
Weitere Besuche Harrys in seiner alten Heimat sollen bereits im Raum stehen. Der 41-Jährige will seine Beziehungen nach Großbritannien offenbar wieder stärker pflegen.
Und genau dafür könnte eine Entschuldigung ein entscheidender Schritt sein.
Das Problem steckt allerdings im Detail. Seit dem "Megxit" 2020 haben Harry und Meghan zahlreiche schwere Vorwürfe gegen die Königsfamilie öffentlich gemacht.
Im legendären Interview mit Oprah Winfrey sprachen sie über ihr Leben hinter den Palastmauern. Es folgten ihre Netflix-Dokumentation und schließlich Harrys Enthüllungsbuch "Spare", in dem besonders Prinz William hart getroffen wurde.
Eine mögliche Entschuldigung müsste deshalb einen schwierigen Spagat schaffen: Charles entgegenkommen, ohne gleichzeitig all das zurückzunehmen, was Harry und Meghan in den vergangenen Jahren öffentlich erzählt haben.
Genau darüber soll hinter den Kulissen diskutiert werden. Laut einem Insider gehe es darum, Formulierungen zu finden, die Charles den nötigen Respekt entgegenbringen, ohne dass Harry und Meghan dafür Interviews, Dokumentationen oder Passagen aus "Spare" widerrufen müssten.
Und selbst wenn sich Harry und Meghan mit Charles einigen sollten, bleibt ein weiteres gewaltiges Problem: Prinz William.
Aktuelle Berichte zeichnen weiterhin das Bild eines tiefen Zerwürfnisses zwischen den Brüdern. Eine öffentliche Entschuldigung Harrys und Meghans soll daran vorerst wenig ändern.
Damit steckt Harry plötzlich in einer komplizierten Situation.
Auf der einen Seite scheint die Chance auf eine Versöhnung mit seinem Vater so groß wie seit Jahren nicht mehr. Auf der anderen Seite soll ausgerechnet Meghan davor warnen, dafür einen Schritt zu weit zu gehen.
Ob es am Ende tatsächlich ein öffentliches "Sorry" gibt, ist völlig offen,