US-Außenminister Marco Rubio hat angesichts der Gespräche mit dem Iran eine Reise in drei Golfstaaten angekündigt. Laut seinem Sprecher Tommy Pigott wird Rubio ab Dienstag die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Bahrain besuchen. Bis Donnerstag will der Außenminister das Rahmenabkommen mit dem Iran erklären und die Bemühungen um freien Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus besprechen.
Außerdem möchte Rubio mit den Golfpartnern über die "Bedeutung von Frieden und Stabilität in der Region" reden. In Bahrain trifft Rubio am Donnerstag Vertreter vom Golf-Kooperationsrat.
Beobachter in Washington sind sich sicher: Rubio will mit seiner Reise neues Vertrauen bei den Golfstaaten schaffen. Nach den US-israelischen Luftangriffen auf den Iran Ende Februar wurden mehrere Länder in der Region Ziel iranischer Luftschläge. Der Iran wirft vor allem Kuwait und Bahrain vor, sie hätten den USA Angriffe von ihrem Boden aus ermöglicht.
Am Mittwoch haben US-Präsident Donald Trump und der iranische Präsident Massud Peseschkian ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges unterschrieben. In der Schweiz haben sich dann Vertreter beider Seiten auf einen Fahrplan für 60-tägige Verhandlungen geeinigt, die zu einem dauerhaften Abkommen führen sollen.