Nachdem bereits mehr als zwei Millionen Fahrzeuge der Marken VW, Seat und Audi zurückgerufen wurden, weitet sich die Rückrufaktion nun aus.
Auch Skoda muss weltweit über 1,7 Millionen Autos wegen eines möglichen Mangels am Lenkgetriebe zurückrufen.
Grund für die Maßnahme ist eine potenziell fehleranfällige Verschraubung am Lenkgetriebe, die korrodieren könnte. Im schlimmsten Fall kann dadurch die Lenkung ausfallen, was das Unfallrisiko erhöht.
In Österreich sind bei VW, Audi und Seat beinahe 100.000 Fahrzeuge betroffen. Die genaue Zahl der betroffenen Skoda hierzulande ist noch unklar.
Betroffen sind die Skoda-Modelle Kodiaq, Karoq, Octavia und Superb, die zwischen November 2015 und August 2026 produziert wurden. Damit sind sogar sehr neue Fahrzeuge vom Rückruf betroffen. Bisher sind laut Angaben keine Unfälle aufgrund dieses Mangels bekannt.
Autofahrer werden vom Hersteller direkt informiert, ob ihr Fahrzeug betroffen ist. Erst nach Erhalt einer offiziellen Aufforderung ist ein Werkstattbesuch nötig. Dort wird die problematische Verschraubung überprüft und gegebenenfalls kostenlos ersetzt.
Da es derzeit offenbar zu Engpässen bei korrosionsbeständigen Schrauben kommt, müssen einige Fahrzeughalter möglicherweise zweimal in die Werkstatt.
Zuerst erhalten sie eine vorläufige Lösung mit einer herkömmlichen Schraube, später folgt der Austausch gegen das endgültige Ersatzteil. Beide Werkstatttermine sind kostenlos.